Jugend im Gleichschritt!?

Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Stadtmuseum Münster
30.8.2018-3.2.2019

Salzstraße 28
48143 Münster (Westfalen)

www.stadt-muenster.de/museum

Di-Fr 10-18 Uhr
Sa-So+Ft 11-18 Uhr

Das öffent­liche Bild von der Hitler­jugend als all­mäch­tige Insti­tution, der man sich als Jugend­licher kaum zu ent­ziehen ver­mochte, ist bis heute geprägt von Propa­ganda­auf­nahmen der National­sozia­listen.

Bild
Marsch des Jungvolks Lippstadt durch Meiste, um 1944
Jugend im Gleichschritt!? :: Ausstellung
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Zwischen 1933 und 1945 war die Hitlerjugend die mitgliederstärkste Organisation im NS-Staat. Als das „Volk von morgen” waren die Jugendlichen Adressat der NS-Propaganda und ein wichtiger Faktor der NS-Innenpolitik.

Das öffentliche Bild von der Hitlerjugend als allmächtige Institution, der man sich als Jugendlicher kaum zu entziehen vermochte, ist bis heute geprägt von Propagandaaufnahmen der Nationalsozialisten und „Erfolgsmeldungen” einer begeisterten „Staatsjugend”.

Wie schaffte es die Hitlerjugend, aus diesen jungen Menschen eine – wie es ihre Propaganda suggerierte – „Jugend im Gleichschritt” zu formen? Erreichte sie dieses Ziel überhaupt? Welchen Herausforderungen und Problemen hatte sie sich zu stellen? Wo fand sie Unterstützung, und wo stellten sich ihr Widerstände entgegen?