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KomponistenmuseumHamburg

Brahms Museum Hamburg

Ein unter Denkmalschutz stehendes typisches Hamburger Kaufmannshaus von 1751 beherbergt seit nunmehr fast vier Jahrzehnten das BRAHMS-MUSEUM HAMBURG. Es liegt in der Hamburger Neustadt , und damit ganz in der Nähe des 1943 zerstörten Geburtshauses von Johannes Brahms (1833-1897), dem größten Komponisten der Hansestadt. Initiator und Träger des Museums ist die Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg, der die Carl-Toepfer-Stiftung in generöser Weise Ausstellungsräume zur Verfügung stellte.

Bei der Darstellung von Leben und Werk des berühmten Komponisten liegt der Schwerpunkt des 2008 komplett renovierten und neugestalteten Museums auf den knapp drei Jahrzehnten, in denen Brahms in Hamburg seine musikalische Ausbildung als Pianist und Komponist erhielt und bereits bahnbrechende Werke schuf. Erst im Alter von 29 Jahren, im September 1862, begab er sich auf seine erste Reise nach Wien – in die damalige Welthauptstadt der Musik. Hier sollte er dann für den Rest seines Lebens eine zweite Heimat finden.

Aber auch wenn Brahms in der Stadt an der Donau die zweite Hälfte seines Lebens verbrachte, so hing er doch mit großer Liebe an seiner Vaterstadt, wie u.a. ein Brief an Clara Schumann bezeugt: „Ich bekomme immer Sehnsucht, wenn ich recht an Hamburg denke, und fühle mich immer in gewisser Weise besonders glücklich, wenn ich dort bin und laufe auf den altbekannten Wällen und in den Straßen umher.“

Gezeigt werden Musikalien, Schriftstücke, Konzertprogramme, Brahmsiana, Fotos und Brahms-Büsten, darunter als Dauerleihgabe der Hamburger Kunsthalle die nebenstehend abgebildete Marmorbüste der Wiener Künstlerin Ilse Conrat. Ein weiteres Glanzstück des Museums ist ein von der Hamburger Pianomanufaktur Baumgardten & Heins um 1859 gebautes Tafelklavier, an dem Johannes Brahms 1861/62 Unterricht erteilt hat.

Das Museum verfügt über eine Gesamtaufnahme der Hauptwerke von Johannes Brahms auf CD sowie eine kleine Präsenzbibliothek, darunter die kompletten Bände der alten sowie die bislang erschienenen Bände der neuen Gesamtausgabe seiner Werke.

Selbstverständlich nimmt das Museum auch an der jährlich stattfindenden Hamburger Langen Nacht der Museen teil. In wechselnden Sonder- bzw. Kabinettausstellungen werden schließlich spezielle Aspekte von Werk und Persönlichkeit des Musikers und seines Umkreises thematisiert.
Hinweis: 24., 25., 31. 12. , 1. 1. geschlossen
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