Ehemaliges Werkskaufhaus des Hochofenwerkes. Geschichte der beiden Werke und ihrer Arbeiter, Arbeits- und Lebensbedingungen. Schicksal der Zwangsarbeiter
Herrenwyk war bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts ein typischer Arbeiterstadtteil Lübecks. Das Ortsbild wurde vor allem durch das Hochofenwerk und die Flender Werft im benachbarten Siems geprägt.
Im ehemaligen Werkskaufhaus des Hochofenwerkes, am Rande der 1906/07 errichteten Werkssiedlung, entstand ein für die Stadt einmaliges Museum. Es beschäftigt sich mit einem wichtigen Zeitabschnitt der Lübecker Geschichte. Die Dauerausstellungen zeigen die Geschichte der beiden Werke und ihrer Arbeiter, deren Arbeits- und Lebensbedingungen, ihre wirtschaftlichen und sozialen Probleme. Thematisiert wird auch das Schicksal von Zehntausenden von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, die während des Zweiten Weltkrieges in der Lübecker Industrie unter schlimmen Bedingungen arbeiten und leben mussten.
Außerdem werden wechselnde Sonderausstellungen zu wirtschafts-, sozial sowie zeitgeschichtlichen Themen gezeigt.
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