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Im Licht des Südens

Begegnungen der antiken Kulturen zwischen Mittelmeer und Zentraleuropa

Frauenstatuette mit Taube. Pomezia (Italien), Mitte 5. Jh. v. Chr. © Museo Archeologico Nazionale di Pomezia.
Frauenstatuette mit Taube. Pomezia (Italien), Mitte 5. Jh. v. Chr.
Etruskische Bronzefigur. Altino (Italien), 5. Jh. v. Chr. © Museo Archeologico Nazionale di Altino.
Etruskische Bronzefigur. Altino (Italien), 5. Jh. v. Chr.
Merkurstatue. Kurtatsch (Italien), 1.–2. Jh. n. Chr. © Castello del Buonconsiglio, monumenti e collezioni provinciali di Trento; Foto: Remo Michelotti.
Merkurstatue. Kurtatsch (Italien), 1.–2. Jh. n. Chr.
Stirnziegel mit Medusenhaupt. Cerveteri (Italien), letztes Viertel 6. Jh. v. Chr. © Museo Archeologico Nazionale di Firenze; Foto: Alessandro Pareti.
Stirnziegel mit Medusenhaupt. Cerveteri (Italien), letztes Viertel 6. Jh. v. Chr.
Goldblattkranz aus Myrthenzweigen. Arcevia (Italien), 4.–3. Jh. v. Chr. © Museo Archeologico Nazionale delle Marche, Ancona.
Goldblattkranz aus Myrthenzweigen. Arcevia (Italien), 4.–3. Jh. v. Chr.
Bronzemaske einer römischen Paraderüstung, Straß-Moos (Deutschland), 2.Jh. © Archäologische Staatssammlung München; Foto: Manfred Eberlein.
Bronzemaske einer römischen Paraderüstung, Straß-Moos (Deutschland), 2.Jh.
AusstellungMünchen, 16.12.2011 bis 27.5.2012
Karte

Archäologische Staatssammlg.Lerchenfeldstraße 280538 München

www.imlichtdessuedens.dewww.archaeologie-bayern.de

Di-Sa 9.30-17.30 UhrSo 10-18 Uhr

Im Licht des Südens

Begegnungen der antiken Kulturen zwischen Mittelmeer und Zentraleuropa

Immer schon haben weiträumige Kulturkontakte und die mit ihnen verbundenen Neuerungen das gesellschaftliche Leben, die politischen und religiösen Vorstellungen Europas, die Mode und die Lebensweise beeinflusst und auf unterschiedliche Weise verändert, d.h. Europa in neue Epochen geführt.

Die Ausstellung widmet sich der Begegnung und dem Kulturtransfer zwischen dem Mittelmeerraum und Nordeuropa in der Antike und zeigt erstmalig, wie sich seit der Steinzeit durch den Warenhandel seltene und kostbare Werkstoffe, aber auf gleichen Wegen auch religiöse Ideen oder besondere Lebensstile vom mediterranen Süden über die Alpen hinweg nach Mitteleuropa verbreiten konnten und sehr unterschiedliche Kulturen und Territorien über mehr als 6000 Jahre einen regen kulturellen Austausch pflegten.

Der Erlebnisraum, ein „Marktplatz der Waren und Ideen” führt in das Thema der Ausstellung ein, die „Mobilität von Gütern und Personen” bietet die Grundlage der kulturellen Entwicklung, „Die Ausbreitung von Technologien”, „Lebensstil im Wandel”, „Die Verbreitung von Schrift und Sprache”, „Gedanken und Ideen auf Reisen” sind weitere Themenschwerpunkte, denen sich die Ausstellung widmet.

Über 400 einzigartige mediterrane Exponate aus 17 berühmten italienischen Museen, darunter Rom, Florenz, Ancona oder Perugia werden erstmalig prominenten Objekten aus dem nordalpinen Raum, den großen Museen in Wien, Zürich, Stuttgart und der Archäologischen Staatssammlung München gegenüber gestellt. Kooperationspartner des Ausstellungsprojektes ist das Museo del Castello Buonconsiglio in Trient.
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