Im Blick: Die Bonner Professorengattinnen

Caroline Brandis, Cäcilia Hasse, Sophie Ritschl und ihr soziales Umfeld

Ernst-Moritz-Arndt-Haus
24.10.2018-31.3.2019

Adenauerallee 79
53113 Bonn

www.bonn.de/tourismus...is_z/00181/index.html

Mo, Mi-Fr 11-13.30, 15-18 Uhr

Hin­weise lassen leicht er­ahnen, dass deren Rolle für das gesell­schaft­liche und soziale Leben in Bonn eine weit­aus grö­ßere war, als es die bis­herige Uni­versi­täts­geschichts­schrei­bung be­rück­sichtigt hat.

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Im Blick: Die Bonner Professorengattinnen :: Ausstellung
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In Biographien über später berühmt gewordene Studenten wird von anregenden Gesellschaften in Bonner Professorenhäusern berichtet. Oder man weiss, wie lange nach seinem Bonner Studienjahr Friedrich Nietzsche noch mit Sophie Ritschl korrespondierte. Nicht selten liest man auch vom Entzücken junger hübscher Studenten über die reizenden jungen Gattinnen ihrer oft deutlich älteren Professoren, ein offenbar auf vielen Universitäten anzutreffendes Phänomen, das E.T.A. Hoffmann in in seinen „Lebensansichten des Katers Murr” so trefflich darzustellen verstand.

Seltener hört man von den Aktivitäten von Bonner Professoren­frauen in sozialen Einrichtungen und ist dann erstaunt, zu erfahren, dass sie nicht nur im Vorstand saßen, sondern das ganze tatkräftig auf den Weg gebracht haben und höchst aktiv mitwirkten.

Diese Hinweise lassen leicht erahnen, dass ihre Rolle für das gesell­schaftliche und soziale Leben in Bonn eine weitaus größere war, als es die bisherige Universitäts­geschichts­schreibung berücksichtigt hat.