Museum LudwigHeinrich-Böll-Platz50667 Köln
www.museenkoeln...ault.asp?s=3720www.museum-ludwig.de
10-22 UhrDi-So 10-18 Uhr
Im Andenken an Irene Ludwig
Präsentation anlässlich ihres ersten Todestages
Neben dem herausragenden Konvolut von Werken der Russischen Avantgarde verfügte Irene Ludwig auch, neun Werke aus ihrem privaten Haus als Dauerleihgabe an das Museum Ludwig zu geben. Darunter befindet sich der erste Ankauf des Ehepaars Ludwig im Bereich der Klassischen Moderne: ein Frühwerk von Karl Hofer, Nach dem Bade", aus dem Jahr 1912. Außerdem Werke von August Macke, Fernand Léger, Henri Matisse, Lyonel Feininger, Alexej von Jawlensky, Roy Lichtenstein, Jasper Johns und Jackson Pollock.
Anlässlich ihres ersten Todestages hat das Museum Ludwig einen Raum mit jenen Werken eingerichtet, die aus dem Privathaus von Peter und Irene Ludwig stammen.
Bevor die Kunstwerke in ihren neuen Aufenthaltsort im Museum Ludwig gebracht wurden, beauftragte die Peter und Irene Ludwig Stiftung die Kölner Künstlerin und Fotografin Candida Höfer, die Innenräume des Hauses in ihrem Originalzustand zu dokumentieren. Drei dieser Aufnahmen hat Candida Höfer in einem repräsentativen Format vergrößert. Diese Werke wurden von der Peter und Irene Ludwig Stiftung für das Museum Ludwig erworben und sind ebenfalls erstmals zu sehen.
Seit den frühen 1980er Jahren fotografiert Candida Höfer (geb. 1944) öffentliche Räume wie Museen, Bibliotheken, Wartesäle, Zoos und Kurhäuser. Die Aufgabe solcher Räume ist es normalerweise, mit ihrer Einrichtung, Architektur und Beleuchtung zu repräsentieren. Zwar ändert Höfer keines der drei Elemente bei ihrer Arbeit, aber sie wechselt die Perspektive auf die in der Regel menschenleeren Räume. Auf diese Weise vermeidet sie, die Repräsentationsfunktion fotografisch zu wiederholen, sondern deckt stattdessen die Geschichte und die heutige Wertschätzung der Orte auf.
Der unverwechselbare Stil von Candida Höfer macht auch den besonderen und außergewöhnlichen Umgang der Eheleute Peter und Irene Ludwig mit ihrer Kunst sichtbar, wählten sie doch immer bewusst Konstellationen, in denen die Werke in den Dialog mit anderen Kunstobjekten geraten: Die kristalline Struktur eines Feininger-Gemäldes korrespondiert mit perspektivischen Konstruktionen auf niederländischen Kacheln des 17. Jahrhunderts, oder Mackes Elisabeth und Walterchen mit Wolf hängt in unmittelbarer Nähe einer Madonna mit Kind aus dem 12. Jahrhundert.
Ort der Ausstellung:
Museum Ludwig, KölnWebmuseen Service
Museum fehlt
Wenn Sie ein Museum nicht finden, kann es sein, daß wir noch keine Daten bekommen haben. Bitte lassen Sie uns an Ihrem Wissen teilhaben. Die Aufnahme erfolgt redaktionell und somit kostenfrei.
Ein Museum empfehlen >>
Partner von Webmuseen werden
Unseren Publikationspartnern (siehe Fußbereich) stellen wir umfangreiche Daten für deren jeweilige Projekte zur Verfügung. Anbieter museumsbezogener Dienstleistungen profitieren von unserer Marktkenntnis und Reichweite.
Ihr Projekt beschreiben >>
Webmuseen SocialMedia
Sie sind Kulturliebhaber? Unsere Kanäle stehen Ihnen offen, zum Mitlesen oder um Ihre Tipps und Nachrichten mit unserer Community zu teilen.

















