Hofmarkmuseum Schloß Eggersberg


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April bis Okt:
tägl. 12-18 Uhr

Prä­hi­storie des Alt­müh­ltals, Ge­schlecht "De Bassus", Kelten­grab, das Pferd in der Kunst.

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Compsognathus longipes, der kleinste bekannte, fleischfressende Dinosaurier
Hofmarkmuseum Schloß Eggersberg :: Territorial
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Der Begriff „Hofmark“ stammt aus den Rechtsstrukturen des Herzogtums Bayerns und bezeichnet die kleinste Verwaltungseinheit, in der die so genannte „niedere Gerichtsbarkeit“ angewandt wurde.

Prähistorie des Altmühltals

Alle Tiermodelle, die in dem Glaskasten zu sehen sind, wurden nach wissenschaftlichen Erkenntnissen von dem Paläontologen Prof. Erwin Rutte, gefertigt. Der „Vogel“ ist der allererste Versuch, den ältesten, im Jachenhausener Steinbruch 1861 von Hermann von Meyer gefundenen Urvogel, den Archaeopteryx, im Modell darzustellen. Die Flugsaurier, ebenfalls im Modell von Prof. Rutte aufgebaut, stammen auch aus Jachenhausen.

Geschlecht "De Bassus"

Die de Bassus waren in Graubünden ein hochangesehens Bürgergeschlecht, das es in Bayern als Ministeriale durch Thomas Ferdinand Maria de Bassus in den Stand der Freiherren schaffte. Thomas Frhr. de Bassus war ein besonders hervozuhebender Mann und ein wahrer Mäzen der Künste.

Keltengrab

Im Zuge des Baus des „Rhein-Main-Donaukanals“ wurde unterhalb von Schloss Eggersberg von 1986 bis 1991 ein bedeutendes Gräberfeld der Hallstattzeit (8. – 6. Jh. v. Chr.) entdeckt, ausgegraben und wissenschaftlich erfasst. Es wurden insgesamt 127 Bestattete in 95 Gräbern nachgewiesen. Gefunden wurden u.a. bronzene Melonenarmbänder, bronzene Halsreifen und ein bronzenes, 1,31 m langes und 15 cm breites Gürtelblech, der „längste, in einem Stück erhaltene, keltische Bronzegürtel der Welt“.

Das Pferd in der Kunst

Die Sammlung „Hippologica“ zeigt auf beeindruckende Weise Darstellungen des Pferdes in der Schnitzkunst, in der Malerei, in Flach- und Knüpfgeweben, als Kriegswerkzeug, in Holz, Ton, Elfenbein und Metall u.v.a.m.