Höhenlager

Die Frühzeit der Alpenvereinsschutzhütten in der Silvretta

Montafoner Tourismusmuseum
5.6.-31.10.2018

Dorf 9
6793 Gaschurn

stand-montafon.at/mon...rismusmuseum-gaschurn

Mitte Juni bis Ende Okt:
Di-Fr, So 14-18 Uhr

Die Aus­stel­lung zeigt, dass die Alpen­vereine im späten 19. und frühen 20. Jahr­hun­dert wahre Pionier­leistun­gen voll­bringen mussten, um mit den damals eher be­schei­denen Mitteln Hütten, er­richten zu können.

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    Höhenlager :: Ausstellung
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    Alpenvereinshütten sind aus der alpinen Landschaft nur mehr schwer wegzudenken. Die Ausstellung zeigt, dass die Alpenvereine im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert wahre Pionierleistungen vollbringen mussten, um mit den damals eher bescheidenen Mitteln Höhenlager, sprich Hütten, errichten zu können. Dazu brauchte es ein starkes Interesse an der Bergwelt sowie gut funktionierende Strukturen.

    Durch die 1865 eröffnete Silvrettahütte des Schweizer Alpenclubs (SAC), eine der ältesten Schutzhütten der Ostalpen, gehörte die Silvretta im Schutzhüttenwesen zu den absoluten Pionierregionen.

    Das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufflammende alpine Interesse hatte sowohl wissenschaftliche als auch erholungstechnische Beweggründe. Es war für das Montafon, das Paznaun, das Prättigau und das Unterengadin, also für jene vier Täler aus dem österreichisch-schweizerischen Grenzgebiet mit einem Anteil an der Silvretta, von einer Bedeutung, die weit über das Bergsteigen im engeren Sinne hinausging.

    Diese Täler waren zu jener Zeit größtenteils abgeschiedene Regionen, in denen es vielfach saisonale Abwanderung gab und in die sich kaum Fremde verirrten. Der sich verbreitende Alpinismus und der ebenfalls aufkommende Tourismus trugen wesentlich zum wirtschaftlichen Aufschwung der vier Talschaften bei.