Herkunft u. Verdacht

Museum im Kulturspeicher
15.9.2018-24.2.2019

Oskar-Laredo-Platz 1
97080 Würzburg

www.kulturspeicher.de
www.kulturspeicher.de....18-bis-24.02.19.html

Di 13-18 Uhr
Mi 11-18 Uhr
Do 11-19 Uhr
Fr-So 11-18 Uhr

Die „Städti­sche Galerie” erwarb zwischen 1941 und 1945 über 5.000 Kunst­werke. Sind darunter auch Gemälde, die aus jüdi­schem Eigen­tum stam­men und als NS-ver­folgungs­bedingt ent­zogen gelten müssen? Die Aus­stellung zieht ein Resümee der von detek­tivi­scher Klein­arbeit geprägten Prove­nienz­forschung.

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Herkunft u. Verdacht :: Ausstellung
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1941 wurde die „Städtische Galerie” gegründet. Mit beträchtlichen Mitteln ausgestattet, erwarb der Gründungsdirektor Heiner Dikreiter bis 1945 über 5.000 Kunstwerke – allein 2.091 waren es im Jahr 1942.

Woher aber kamen all diese Kunstgegenstände? Sind Gemälde dabei, die aus jüdischem Eigentum stammen und als NS-verfolgungsbedingt entzogen gelten müssen?

Die Ausstellung zieht ein Resümee der von detektivischer Kleinarbeit geprägten Provenienzforschung. Exemplarisch legt sie die Wege offen, auf denen die Werke in die Sammlung gelangten. Unbedenkliche, ungewisse, aber auch hoch belastete Provenienzen werden beispielhaft erläutert. Neben vielen recherchierten Details gibt die Ausstellung auch einen Einblick in die Situation des Kunstmarktes der Zeit. So werden die Personen und Geschichten, die hinter den mageren Eintragungen im Inventarbuch stehen, lebendig.