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Henry-Dunant-Museum

Heiden

PersonenmuseumHeiden
Karte

Asylstrasse 29410 Heiden

Tel. 071-8914404info@dunant-museum.ch

April bis Oktober:  Di-Sa 13.15-16.30 Uhr  So 10-12 u. 13.15-16.30 UhrNovember bis März:  Mi-Sa 13.30-16.30 Uhr  So 10-12 u. 13.15-16.30 Uhr

www.dunant-museum.ch

Henry-Dunant-Museum

neben dem Spital

Das Museum ist der Persönlichkeit und dem Lebenswerk Henry Dunants (1828 – 1910) gewidmet. Aber nicht nur die Erinnerung an den Initiator und Gründer des Roten Kreuzes wird in diesem Museum wach gehalten, auch seiner Visionen einer Welt ohne Krieg und ohne soziale Not ist ein Raum gewidmet. Dank dem humanitären Wirken des Roten Kreuzes konnte in zahllosen Kriegen die Not gelindert werden. Eine der grossen Visionen Dunants, dass Konflikte am Verhandlungstisch und nicht auf dem Schlachtfeld gelöst werden sollten, blieb bis heute unerfüllt. Dunants Wunsch, die Schaffung eines Internationalen Gerichtshofes, wurde am 26. Juni 1945 in Den Haag Wirklichkeit.

Henry Dunant wurde in Genf als erstes der fünf Kinder von Antoinette Dunant-Colladon und Jean-Jacques Dunant geboren. Sein Vater war Kaufmann in Marseille und Genf. Das Geburtshaus befindet sich an der rue Verdaine 12, in Genf. Seine Eltern engagierten sich politisch und sozial. Der Vater war Mitglied des Conseil Représentatif, der damaligen Legislative der Stadt Genf, und kümmerte sich um Waisen und Vorbestrafte. Henry Dunants Mutter war eine Tochter Henri Colladons, Leiter des Genfer Spitals und Bürgermeister von Avully bei Genf. Sie war im wohltätigen Bereich vor allem für Arme und Kranke tätig. Ein Onkel Henry Dunants mütterlicherseits war der Physiker Jean-Daniel Colladon. Die wohltätigen Aktivitäten der Eltern schlugen sich in der Erziehung ihrer Kinder nieder: Soziale Verantwortung wurde Henry Dunant, seinen beiden Schwestern und beiden Brüdern schon in jungen Jahren nahegelegt. Prägend war für Henry Dunant eine Reise mit seinem Vater nach Toulon, dort musste er die Qualen von Galeerenhäftlingen mitansehen. Über seine Kindheit ist ansonsten in seinen eigenen Lebenserinnerungen wenig überliefert.
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