Heimat- und Schulmuseum Mömlingen

Alte Schulstraße 1
63853 Mömlingen

06022-3735
wolfgang-hartmann@freenet.de

www.geschichte-unterm...moem_schulmuseum.html
www.museen-in-bayern....useum-moemlingen.html

Mo 19-21 Uhr
3. So/Mt 14-17 Uhr

Histo­ri­sches Klas­sen­zimmer mit Lehrer­woh­nung. Heimat- und orts­ge­schicht­liche Samm­lung, Eisen­erz­gewin­nung, Heim­schnei­derei, land­wirt­schaft­liche Gerät­schaf­ten, ori­ginal­getreue Werk­stätten eines Schu­sters und eines Schmiedes.

Schulsaal
Der historische Schulsaal
Heimat- und Schulmuseum Mömlingen :: Territorial
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Überörtliches Interesse findet das Heimat- und Schulmuseum Mömlingen vor allem wegen seines historischen Klassenzimmers mit Lehrerwohnung. Im größtenteils mit Einrichtungsgegenständen und Unterrichtsmaterialien aus dem Zeitraum 1870-1950 ausgestatteten Schulsaal fühlen sich Senioren in ihre eigene Schulzeit zurück versetzt, während jüngere Besucher unmittelbare Eindrücke von der Schule vergangener Zeit gewinnen. Ein Blick in die alte Lehrerwohnung erinnert an die Zeit, als das Wasser noch am (erhalten gebliebenen) Brunnen im Hof geholt wurde und die Hausfrau noch viele Arbeiten mit der Hand verrichten mußte.

Die Palette der heimat- und ortsgeschichtlichen Stücke reicht vom prähistorischen Steinbeil bis zum Bombensplitter des Zweiten Weltkrieges. An die frühere Eisenerzgewinnung wird ebenso erinnert wie an das untergegangene Nachbardorf „Hausen hinter der Sonne”.

Verschiedenartige Nähmaschinen und schwere Bügeleisen auf massiven Holztischen erinnern an die Heimschneiderei, die vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre gute Verdienstmöglichkeiten bot für viele, die sich zuvor nur kärglich – meist als Kleinbauern – ernähren konnten.

Den originellen Mittelpunkt der im Dachgeschoss gezeigten landwirtschaftlichen Gerätschaften bildet ein alter Bauernwagen, vor den eine lebensechte Kuh gespannt ist. Dadurch wird auch jüngeren Museumsbesuchern veranschaulicht, wie das bäuerliche Fuhrwerk der vergangenen Jahrhunderte aussah und funktionierte.

Aus dem Bereich des Handwerks wurden zwei Berufe ausgewählt, die es früher in jedem Dorf meist mehrfach gab: den Schuster und den Schmied. Ihre Werkstätten wurden so originalgetreu als möglich aufgebaut.