Heide, Moor und Birken

Otto Modersohn und die Worpsweder

Museum Eckernförde
28.4.-14.7.2019

Rathausmarkt 8
24340 Eckernförde

www.museum-eckernfoerde.de
www.museum-eckernfoer...tellungen/201904.html

Mai bis Okt:
Di-Sa 10-12.30, 14.30-17 Uhr
So 11-17 Uhr
Ft 14.30-17 Uhr

Nov bis April:
Di-Sa 14.30-17 Uhr
So 11-17 Uhr
Ft 14.30-17 Uhr

Im Sommer 1889 kam Otto Moder­sohn mit seinen Studien­freunden Fritz Macken­sen und Hans am Ende erstmals in den kleinen Ort im Teufels­moor bei Bremen. Am Ende des Sommers ent­schlossen sie sich, den Akade­mien den Rücken zu kehren und sich in Worps­wede nieder­zu­lassen.

    Bild 1
    Otto Modersohn, Sturm im Teufelsmoor, 1930
    Bild 2
    Otto Modersohn, Moorkanal mit Torfschiffer, 1921
    Heide, Moor und Birken :: Ausstellung
    • Mini-Map
    Otto Modersohn (1865-1943) war Gründungsmitglied der Künstlerkolonie Worpswede, eine der bedeutendsten Künstlerkolonien Europas an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

    Im Sommer 1889 kam Modersohn mit seinen Studienfreunden Fritz Mackensen und Hans am Ende erstmals in den kleinen Ort im Teufelsmoor bei Bremen. Am Ende des Sommers entschlossen sie sich, den Akademien den Rücken zu kehren und sich in Worpswede niederzulassen. Aber erst, als Heinrich Vogeler und Fritz Overbeck hinzukamen, gründeten sie im Dezember 1894 die „Künstler-Vereinigung Worpswede”. Bereits ein halbes Jahr später triumphierte die Künstlergruppe auf der Jahresausstellung der Münchener Künstlergenossenschaft im Glaspalast und machte Worpswede als Künstlerkolonie bekannt.

    Otto Modersohn, der 1901 die künstlerisch herausragende Paula Becker geheiratet hatte, gab nach ihrem Tod 1907 das Leben in Worpswede auf, zog in das nah gelegene Fischerhude und entfaltete hier ein reiches künstlerisches Schaffen. In der malerischen Wümmeniederung entstanden Studien und Gemälde, in denen er die Wasserläufe, die Wiesen und Gehöfte im milden Licht mit großzügig zusammenfassender Pinselschrift festhielt. Bis zu seinem Tod 1943 blieb Modersohn in Fischerhude ansässig, das sich zunehmend ebenfalls zu einem Künstlerdorf entwickelte.

    Die Ausstellung zeigt vor allem Leihgaben der Kunsthandlung und Galerie Dr. Michael Nöth, die seit einigen Jahren Präsentationen deutscher und französischer Impressionisten auf der Eckernförder Carlshöhe realisiert.