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Haus des Deutschen Ostens

München

Do­ku­men­ta­tion der Kul­tur, Ge­schich­te und Lan­des­kun­de der Deut­schen aus Ost­mit­tel- und Sü­do­steu­ro­pa. Spe­zial­bi­bliot­hek, Be­geg­nungs­haus

Frontansicht des Hauses des Deutschen Ostens . Foto: G. Chalimowski.
Frontansicht des Hauses des Deutschen Ostens
Aussenansicht des Hauses des Deutschen Ostens . Foto: G. Chalimowski.
Aussenansicht des Hauses des Deutschen Ostens
Im Foyer des Hauses des Deutschen Ostens. Foto: M. Knobel-Schwarz.
Im Foyer des Hauses des Deutschen Ostens
Ausstellungsräume im HDO . Foto: HDO.
Ausstellungsräume im HDO
Gasträume. Foto: HDO.
Gasträume
Leseraum der Bibliothek . Foto: HDO.
Leseraum der Bibliothek
Kunsthandwerksschau beim Tag der Offenen Tür. Foto: M. Knobel-Schwarz.
Kunsthandwerksschau beim Tag der Offenen Tür
Informationsbesuch von Schülern aus dem Gymnasium Ettal . Foto: HDO.
Informationsbesuch von Schülern aus dem Gymnasium Ettal
Trachtenträger/innen aus dem Böhmerwald . Foto: E. Hemmel.
Trachtenträger/innen aus dem Böhmerwald
Staatsministerin Christine Haderthauer, MdL und Direktor Dr. Ortfried Kotzian beim Pressegespräch am 5.10.10 im HDO. Foto: HDO.
Staatsministerin Christine Haderthauer, MdL und Direktor Dr. Ortfried Kotzian
beim Pressegespräch am 5.10.10 im HDO
VertriebenenmuseumMünchen
Karte

Am Lilienberg 581669 München

Tel. 089-44 99 93 - 0poststelle@hdo.bayern.de

Bibliothek:  Mo-Do 9-12 u. 13-15.30 Uhr  Di 13-19 UhrAusstellungen:  Mo-Do 10-20 Uhr  Fr 10-15 Uhrin den Ferien:  Mo-Fr 10-15 Uhr

www.hdo.bayern.de

Haus des Deutschen Ostens

Das Haus des Deutschen Ostens – Seine Aufgaben und Ziele

Das „Haus des Deutschen Ostens“ in München ist eine nicht rechtsfähige öffentliche Anstalt, die dem Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen untersteht. Es ist somit eine nachgeordnete Behörde des StMAS.

Aufgaben

Das „Haus des Deutschen Ostens“ hat die Aufgabe,
• als Kultur-, Bildungs- und Begegnungseinrichtung im Sinn des § 96 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) den Beitrag der früheren deutschen Staats- und Siedlungsgebiete im Osten und Südosten Europas zur gemeinsamen deutschen Kultur zu pflegen und fortzuentwickeln,
• in Bereichen mit europapolitischem Bezug tätig zu werden und damit eine Brückenfunktion für das Verhältnis des Freistaates Bayern insbesondere zu Ostmitteleuropa und Osteuropa wahrzunehmen,
• deutsche Minderheiten in ihren Heimatländern beim Erhalt ihrer kulturellen Identität zu unterstützen und dadurch ihre Rolle als Mittler der Verständigung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und seinen östlichen Nachbarn zu stärken,
• Veranstaltungen gemäß § 96 BVFG selbst oder in Zusammenarbeit mit anderen Veranstaltungsträgern durchzuführen,
• die Vermittlung der Kenntnisse über Ostmittel- und Osteuropa im Bereich der Erwachsenen-, Hochschul- und Jugendbildung zu unterstützen und zu stärken,
• als Fördereinrichtung Verbände, Einrichtungen und Einzelmaßnahmen nach § 96 BVFG im In- und Ausland zu unterstützen.
Zur Erfüllung seiner Aufgaben kooperiert das „Haus des Deutschen Ostens“ mit einschlägigen Einrichtungen und Institutionen im In- und Ausland.

Gründung

Das HDO entstand im Jahre 1970 als Einrichtung des Freistaats Bayern. Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Alfons Goppel zur Eröffnung am 24.9.1970: „Das Haus des Deutschen Ostens ist ein Geschenk des Bayerischen Staates an die vertriebenen Mitbürger.“

Grundlage

Gesetzesauftrag nach § 96 Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz (BVFG) ist die Pflege und Weiterentwicklung des Kulturerbes der Deutschen aus dem Osten.

Leitung und Gremien

Die Leitung des „Hauses des Deutschen Ostens“ obliegt dem Direktor. Das „Haus des Deutschen Ostens“ verfügt über einen Beirat. Ihm gehören zwanzig Persönlichkeiten des kulturellen, wirtschaftlichen oder politischen Lebens an. Der Beirat wird von einem Vorsitzenden und einem Stellvertreter geleitet. Die Kulturarbeit des „Hauses des Deutschen Ostens“ obliegt dem Direktor im Zusammenwirken mit dem Beirat.

Selbstverständnis

Das HDO ist ein Informationszentrum zu allen Fragen der Herkunft der bayerischen Bevölkerung, die aus Siedlungsgebieten im Osten Europas stammt. Es ist Kultur- und Bildungseinrichtung durch eigene Veranstaltungen im In- und Ausland, darunter Ausstellungen, wissenschaftliche Symposien, Vorträge, Autorenlesungen, Konzerte, Tagungen, Seminare, Studienfahrten etc. sowie durch Förderung der Kenntnisse über Ostmittel-, Südost- und Osteuropa in der Jugend- und Erwachsenenbildung, z. B. Schülerwettbewerb „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“.

Bibliothek

Größte öffentliche Spezialbibliothek in Bayern zu Geschichte und Gegenwart der deutschen Siedlungsgebiete in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Bestand: Über 75.000 Bände, neue Medien und 290 laufende Periodika. Mitglied des Bibliotheksverbund Bayern (BVB), Teilnahme an der nationalen und internationalen Fernleihe.

Förderung

Bearbeitung der institutionellen Förderung als Delegationsbereich des StMAS; eigenständige Förderung von kulturellen Projekten im In- und Aus-land, Förderung von Maßnahmen im Rahmen grenzüberschreitender ostdeutscher Kulturarbeit.

Haus der Begegnung

Das HDO ist Begegnungsstätte mit Tagungsräumen und nichtöffentlicher Gaststätte "Zum Alten Bezirksamt" für rund 120 Gruppen und Vereinigungen.
Hinweis: Öffnungszeiten Verwaltung Mo-Do 9-16 Uhr, Fr 9-12 Uhr. Schließungszeiten für das Jahr 2012 auf www.hdo.bayern.de
Ausstellung 18.5.-29.6.2012Fromme und tüchtige Leute…
Fromme und tüchtige Leute…. Die deutschen Siedlungen in Bessarabien 1814-1940

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