Das Geburtshaus Händels (1685-1759) beherbergt heute die prämierte Dauerausstellung "Händel - der Europäer". Auf über 550 Quadratmetern verteilt auf zwei Etagen informiert die Dauerausstellung über Leben und Werk des berühmten Komponisten. Raffinierte Inszenierungen wie das Überblenden von Händel-Porträts und das Betreten eines Miniatur-Barocktheaters lassen den großen Sohn der Stadt „lebendig werden“: Auf der Theaterbühne berichtet ein animierter Georg Friedrich Händel am Cembalo von acht seiner über 40 Opernproduktionen. Die Dauerausstellung wurde bereits mit zwei bedeutenden, internationalen Designpreisen ausgezeichnet: dem "iF communication design award 2010" und dem "best architects ´11"-Preis.
In der angegliederten Ausstellung historischer Musikinstrumente begeben sich Besucher auf einen spannenden Streifzug durch Geschichte und Entwicklung der Musikinstrumente von der Barockzeit bis zur Gegenwart. Die Musikinstrumentensammlung des Händel-Hauses umfasst heute über 700 Objekte. Ein Teil hiervon ist in der chronologisch angelegten Ausstellung zu sehen. Dabei werden u. a. wertvolle Streich- und Zupfinstrumente der Händel-Zeit, Cembali, Clavichorde, Hammerflügel der Mozart- und Beethoven-Zeit sowie eine von oben einsehbare spätbarocke Orgel präsentiert – ein Glanzstück der Ausstellung.
Audiorundgänge in mehreren Sprachen führen mit Musikeinspielungen und interessanten Erläuterungen durch die verschiedenen Räume. Am Ende des Museumsbesuchs wartet der Museumsshop mit hochwertigen und individuellen Andenken rund um Händel und das Händel-Haus auf die Besucher.
Im Händel-Haus gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Wechselnde Sonderausstellungen bieten interessante Einblicke in die Welt von Kunst und Kultur. Darüber hinaus laden zahlreiche Konzerte, Vorträge sowie weitere Veranstaltungen und Führungen für Jung und Alt jede Woche aufs Neue in die historischen Räume ein. Zu den Höhepunkten der Stiftung Händel-Haus gehören die seit 1952 jährlich stattfindenden Händel-Festspiele in Halle.
Hinweis: Das Geburtshaus des Barock-Komponisten wurde 2009 komplett saniert und auch die Ausstellung neu konzipiert, umgestaltet und modernisiert.
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