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Guido Mangold – Fotografien 1958 bis heute

Charles Schumann, Barmann, München, 1983.
Charles Schumann, Barmann, München, 1983
Uschi Obermaier, Mitglied der Kommune 1, Berlin, 1969.
Uschi Obermaier, Mitglied der Kommune 1, Berlin, 1969
Reisterrassen auf 2.400 m Höhe bei Watlab, Kaschmir, 1984.
Reisterrassen auf 2.400 m Höhe bei Watlab, Kaschmir, 1984
AusstellungHeidelberg, 9.5. bis 22.7.2012
Karte

Kurpfälzisches MuseumHauptstraße 9769117 Heidelberg

www.museum-heidelberg.de

Di-So 10-18 Uhr

Guido Mangold – Fotografien 1958 bis heute

Guido Mangold, geboren 1934 in Ravensburg und heute in Ottobrunn bei München ansässig, zählt zu den renommiertesten deutschen Landschafts- und Magazin-Fotografen nach 1945. Ursprünglich zum Konditor ausgebildet, entschied er sich bald für die Fotografie und studierte bei Otto Steinert an der Werkkunstschule Saarbrücken und der Folkwang Schule in Essen. Seine frühen Schwarzweiß-Aufnahmen der Industrielandschaften im Ruhrgebiet sind noch vom strengen grafischen Stil seines Lehrers geprägt. In der Folgezeit entwickelt er im Auftrag für die Illustrierten Quick, twen, Jasmin, Geo und Art seine charakteristische Handschrift, die formale Strenge und einfühlsame Beobachtungsgabe miteinander verbindet. Mangold gilt u.a. als Entdecker des legendären Covergirls Uschi Obermaier, die er mehrfach für twen ablichtete. Weitere Portraitserien sind den Künstlern der deutschen und amerikanischen Pop Art wie George Segal, Duane Hanson, Alex Colville, Joseph Beuys oder Georg Baselitz gewidmet. Aber auch Politiker wie John F. Kennedy, Konrad Adenauer oder Willy Brandt hat Mangold in psychologisch eindringlichen Bildern festgehalten, die über die Tagesaktualität hinaus ihren zeitlosen Wert behalten haben. Landschaftskompositionen, die auf vielen seiner Reisen in Europa, Asien und Amerika entstanden, beschließen den Parcours.


Zur Ausstellung ist ein Katalog im Verlag Schirmer / Mosel zum Preis von € 36,- erhältlich.
Ort der Ausstellung:
Kurpfälzisches Museum, Heidelberg
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