Gommansche Mühle

Auf der Mauer 4
47665 Sonsbeck

02838-1500
heinz-peter.kamps@freenet.de

www.denkmal-sonsbeck.de
www.kuladig.de/Objekt...d=O-105526-20141015-2

nach Vereinbarung

Nach Kriegs­schäden repa­rierte Turm­wind­mühle aus Back­stei­nen: ein tech­ni­sches Bau­denk­mal, das be­deu­tend für die Ge­schichte der Städte und Sied­lun­gen und die Arbeits- und Pro­duk­tions­ver­hält­nisse ist. Im Ober­ge­schoß Aus­stel­lung zur frü­he­ren Be­deu­tung Sons­becks als Töpfer­ort.

Außenansicht
Technisches Baudenkmal Turmwindmühle
Ausstellung
Gommansche Mühle :: Historie
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Die Turmwindmühle aus Backsteinen wurde nach Kriegsschäden repariert und ergänzt und ist als Ganzes ein technisches Baudenkmal, dass bedeutend für die Geschichte der Städte und Siedlungen, und für die Arbeits- und Produktionsverhältnisse ist.

Im 17. und 18. Jahrhundert war Sonsbeck, bedingt durch reiche Roh- und Brennstoffvorkommen und die günstige Lage am Handelsweg nach Venlo, einer der bedeutendsten Töpferorte am Niederrhein. Da der hier vorkommende Ton die für die Herstellung von Steinzeug erforderlichen hohen Brennwerte nicht zuließ, spezialisierte man sich auf Irdenware. Überwiegend wurden Gefäße für den alltäglichen Gebrauch produziert, darüber hinaus auch Reliefplatten, Kacheln, Krüge und Prunkschüsseln.

Im 19. Jahrhundert begann durch die zunehmende Industrialisierung der Niedergang des Töpferhandwerks. Die Ausstellung im Obergeschoss der Mühle erinnert an die frühere Bedeutung Sonsbecks als Töpferort.

Das Untergeschoß der Mühle wird als Trauzimmer der Gemeinde genutzt.