Gesichter der Renaissance
Meisterwerke italienischer Portrait-Kunst
Die italienische Porträtkunst beginnt im Schatten antiker Vorbilder, ist aber ebenso geprägt von bedeutenden Neuerungen sowie dem Naturalismus der großen niederländischen Maler. Porträts zielen auf das Bewahren physischer Erscheinung ab, zugleich thematisieren sie soziale Stellung und Familienstand, mithin also dynastische und verwandtschaftliche Relationen.
Deshalb entsprechen zahlreiche Bildnisse typologischen Konventionen und inszenieren kodifizierte Kleidungsmerkmale wie auch bedeutungsvolle Attribute. Die Gattung reflektiert den Einfluss humanistischer Diskurse zur Rolle des Individuums und reagiert ebenso auf die Bedingungen sozialer Hierarchien. Zahlreiche Porträts formulieren poetische Visionen der Schönheit ihrer Subjekte. Vor allem die Bildnisse weiblicher Bellezza loten dabei die Spannung zwischen Idealisierung und Ähnlichkeit aus. Entstehungskontexte und Entwicklungsbedingungen des italienischen Individualporträts entfalten somit eine komplexe Geschichte, deren Charakteristika und Schwerpunkte sich in Abhängigkeit zum Betrachter (und dessen eigener historischer Verortung) wandeln.
Die Ausstellung wird sich daher mit der Geschichte des Porträts in Florenz von Donatello und Masaccio bis hin zu Verrocchio und Botticelli befassen. Sie wird die Porträtmalerei an den italienischen Höfen von Pisanello bis Mantegna und Francesco Laurana ebenso thematisieren wie die Entwicklung des Bildnisses in Venedig von Giambono bis Antonello da Messina, den Bellini und den Lombardi.
Deshalb entsprechen zahlreiche Bildnisse typologischen Konventionen und inszenieren kodifizierte Kleidungsmerkmale wie auch bedeutungsvolle Attribute. Die Gattung reflektiert den Einfluss humanistischer Diskurse zur Rolle des Individuums und reagiert ebenso auf die Bedingungen sozialer Hierarchien. Zahlreiche Porträts formulieren poetische Visionen der Schönheit ihrer Subjekte. Vor allem die Bildnisse weiblicher Bellezza loten dabei die Spannung zwischen Idealisierung und Ähnlichkeit aus. Entstehungskontexte und Entwicklungsbedingungen des italienischen Individualporträts entfalten somit eine komplexe Geschichte, deren Charakteristika und Schwerpunkte sich in Abhängigkeit zum Betrachter (und dessen eigener historischer Verortung) wandeln.
Die Ausstellung wird sich daher mit der Geschichte des Porträts in Florenz von Donatello und Masaccio bis hin zu Verrocchio und Botticelli befassen. Sie wird die Porträtmalerei an den italienischen Höfen von Pisanello bis Mantegna und Francesco Laurana ebenso thematisieren wie die Entwicklung des Bildnisses in Venedig von Giambono bis Antonello da Messina, den Bellini und den Lombardi.
Ort der Ausstellung:
Bodemuseum, BerlinSie sind noch nicht dabei?
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