Ausstellung Galgen, Rad und Scheiterhaufen, Kassel (2012)
Region KasselMuseum für Sepulkralkultur
Weinbergstraße 25-2734117 Kassel
Di, Do-So 10-17 UhrMi 10-20 Uhr

Galgen, Rad und Scheiterhaufen
Einblicke in Orte des Grauens
In seinem Jubiläumsjahr (1992-2012) widmet sich das Museum für Sepulkralkultur zunächst einer dunklen Seite der Menschheitsgeschichte und erinnert mit einer vorwiegend historischen Ausstellung daran, dass Folter und gewaltsamer Tod durch Hinrichtungen bis heute nicht ausgemerzt sind. Pranger, Rad, Richtschwert und Galgen verweisen auf ein schauriges Kapitel menschlicher Irrungen.
Wovon heute nur noch Flur- und Straßennamen zeugen – „Im Galgenfeld“, „Auf dem Richtsberg“ etc. -, das will die Ausstellung genauer unter die Lupe nehmen. Sie thematisiert die einstige topografische Lage von Richtstätten und gewährt mittels zahlreicher Exponate, darunter seinerzeit typische Strafutensilien (Fesseln, Schandmasken etc.) sowie Hinrichtungsbauten und -waffen (Galgen, Richtschwerter etc.), Einblicke in ein düsteres Kapitel des europäischen Rechtswesens.
Gezeigt werden außerdem archäologisch untersuchte Skelettreste, die Auskunft über die Straf- und Rechtspraxis früherer Zeiten geben und Einzelschicksale beleuchten. Mit dabei sind auch das mutmaßliche Skelett des bekannten Räuberhauptmannes „Schinderhannes“ und seines Kompagnons, des „Schwarzen Jonas“.
Ein regionaler Bezug zu Hessen und Kassel wird durch weitere Exponate und Kartenmaterial hergestellt.
Wovon heute nur noch Flur- und Straßennamen zeugen – „Im Galgenfeld“, „Auf dem Richtsberg“ etc. -, das will die Ausstellung genauer unter die Lupe nehmen. Sie thematisiert die einstige topografische Lage von Richtstätten und gewährt mittels zahlreicher Exponate, darunter seinerzeit typische Strafutensilien (Fesseln, Schandmasken etc.) sowie Hinrichtungsbauten und -waffen (Galgen, Richtschwerter etc.), Einblicke in ein düsteres Kapitel des europäischen Rechtswesens.
Gezeigt werden außerdem archäologisch untersuchte Skelettreste, die Auskunft über die Straf- und Rechtspraxis früherer Zeiten geben und Einzelschicksale beleuchten. Mit dabei sind auch das mutmaßliche Skelett des bekannten Räuberhauptmannes „Schinderhannes“ und seines Kompagnons, des „Schwarzen Jonas“.
Ein regionaler Bezug zu Hessen und Kassel wird durch weitere Exponate und Kartenmaterial hergestellt.
Ort und Dauer der Ausstellung:
- Museum für Sepulkralkultur, Kassel28.1. bis 29.7.2012
Weitere Orte und Termine:
- Neanderthal Museum, Mettmann20.2. bis 27.6.2010
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