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Staatsgalerie Stuttgart
Staatsgalerie Stuttgart
AusstellungBerlin, 30.4. bis 9.8.2010
Karte

Martin-Gropius-BauNiederkirchnerstraße 710963 Berlin

www.berlinerfes...Seite_14081.phpwww.gropiusbau.de

Mo, Mi-So: 10-19 Uhr

Frida Kahlo. Retrospektive

Frida Kahlo, geboren in Coyoacán, Mexiko-Stadt, zählt zu den großen Identifikationsfiguren der lateinamerikanischen Kunst. Aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ragt sie als eine der berühmtesten Künstlerinnen heraus. Infolge eines Busunglücks am 17. September 1925 litt Frida Kahlo zeitlebens an Schmerzen und den Folgen ihrer häufigen Operationen. Diese tiefgreifenden Erfahrungen prägten ihr Werk und ihre Welt.

Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau, kuratiert von der Kunsthistorikerin Helga Prignitz-Poda, ist mit circa 150 Arbeiten (Gemälde und Zeichnungen) die umfassendste Werkschau Frida Kahlos. Zum ersten Mal sind die beiden größten Kahlo Sammlungen komplett und vereint zu sehen. Hinzu kommen wertvolle Leihgaben aus 30 prominenten mexikanischen und 15 ausgewählten nordamerikanischen Privatsammlungen und Museen.

Frida Kahlos künstlerische Entwicklung wird von der Neuen Sachlichkeit, dem mexikanischen Estridentismus – eine avantgardistische, interdisziplinär arbeitende Künstlerbewegung während der Mexikanischen Revolution – bis hin zum Surrealismus und ihrem ganz eigenen Realismus ausführlich dargestellt. Neben den berühmten Gemälden werden weitgehend unbekannte und verschollen geglaubte Arbeiten Kahlos präsentiert. Besondere Höhepunkte sind annähernd 90 zum Teil bislang unveröffentlichte Zeichnungen und ihre letzten Arbeiten aus dem Jahr 1954: Das in Öl gemalte Selbstportrait als Sonnenblume – es galt bislang als zerstört – sowie das gezeichnete Selbstportrait; beide sind erstmalig in Europa zu sehen. Die Zeichnungen mit surrealen Kompositionen enthüllen auch eine unentdeckte Seite Frida Kahlos: ihren Humor.
Ort der Ausstellung:
Martin-Gropius-Bau, Berlin
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