Frauenleben im Mittelalter

Museum Innviertler Volkskundehaus
8.2.-8.6.2019

Kirchenplatz 13 A
4910 Ried im Innkreis

www.ried.com/de/kunst...kskundehaus/1149.html
www.ried.com/de/kunst...sstellungen/1219.html

Di-Fr 9-12, 14-17 Uhr
Sa 14-17 Uhr
Mo, So+Ft geschlossen

Frauen wurden wäh­rend der Epoche des Mittel­alters als Men­schen minderer Art ange­sehen. Die Aus­stel­lung be­leuch­tet das mittel­alte­rliche Frauen­bild, die zahl­reichen Auf­gaben der Frauen und ihre unter­ge­ordnete gesell­schaft­liche Stellung.

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    Frauenleben im Mittelalter :: Ausstellung
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    Frauen wurden während der Epoche des Mittelalters als Menschen minderer Art angesehen und waren rechtlich dem Mann untergeordnet. Die Kirche prägte das negative Bild der Frau.

    Obwohl einerseits das Ansehen der Jungfrau Maria idealisiert wurde, galt das weibliche Geschlecht als lasterhaft und schwach, geschwätzig, eitel und verlogen. Die Konsequenzen aus dieser Haltung führten Frauen in vielfältiger Weise in nachteilige Lebenslagen.

    Die Sonderausstellung beleuchtet das mittelalterliche Frauenbild, die zahlreichen Aufgaben der Frauen und ihre untergeordnete gesellschaftliche Stellung. Es werden die unterschiedlichsten Rollen von Frauen dieser Epoche betrachtet: als Nonnen oder Mystikerinnen, als Prostituierte, Hebammen oder Heilerinnen, als Bäuerinnen, Handwerkerinnen und Händlerinnen. Sie setzt sich mit der rechtlichen Stellung der Frau in Zusammenhang mit Eheschließung, Scheidung und Ehebruch auseinander.