Forse nella Hanro – vielleicht in der Hanro?

Italienerinnen in der Nachkriegsschweiz

Museum.BL
13.5.-27.8.2017

Zeughausplatz 28
4410 Liestal

www.museum.bl.ch

Di-So 10-17 Uhr

Nach dem Zwei­ten Welt­krieg herrscht in der Schweiz ein grosser Mangel an Arbeits­kräften. Findige Unter­nehmer beginnen, ihren Bedarf mit eige­nen An­werbe­aktio­nen in Italien zu decken.

    Bild
    Forse nella Hanro – vielleicht in der Hanro? :: Ausstellung
    • Mini-Map mit Marker
    Nach dem Zweiten Weltkrieg herrscht in der Schweiz ein grosser Mangel an Arbeitskräften. Findige Unternehmer beginnen, ihren Bedarf mit eigenen Anwerbeaktionen in Italien zu decken. So auch das Liestaler Textilunternehmen Hanro. Es lässt Prospekte – „Forse nella Hanro?” – drucken und in Italien verteilen. Gesucht werden junge, alleinstehende Frauen im Alter von 18 bis 32 Jahren.

    Die Bemühungen tragen Früchte. Schon Mitte der fünfziger Jahre stammt ein Drittel aller Näherinnen aus Italien. Nun wird in der Hanro die Italianità gross geschrieben. Unterkünfte werden gebaut, der Arbeitsplatz wird zweisprachig und in der Betriebskantine hält der „Sugo” Einzug. Man beginnt, voneinander zu lernen.

    Die Ausstellung lässt die wenig bekannte Einwanderung junger Italienerinnen in eine Schweiz des Aufbruchs und der Hochkonjunktur aufleben.