Forscher, Sammler, Pflanzenjäger

Unterwegs mit Humboldt und Co.

Botanischer Garten
6.6.-22.9.2019

Loschgestraße 3
91054 Erlangen

www.botanischer-garten.fau.de

April bis Aug:
tägl. 8-17.30 Uhr

Sept bis März:
tägl. 8-16 Uhr

Gewächshäuser:
Di-So 9.30-15.30 Uhr

Aromagarten April bis Okt:
tägl. 8-18 Uhr

Zur Blüte­zeit der „Pflan­zen­jagd” im 18. und 19. Jahr­hun­dert machten sich viele be­rühmte For­scher auf den Weg, um in fernen Län­dern lebende Pflan­zen zu ent­decken und zu doku­men­tieren. Einer ihrer be­kann­te­sten Vertreter war Ale­xander von Hum­boldt.

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Forscher, Sammler, Pflanzenjäger :: Ausstellung
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Zur Blütezeit der „Pflanzenjagd” im 18. und 19. Jahrhundert machten sich viele berühmte Forscher auf den Weg, um in fernen Ländern lebende Pflanzen zu entdecken und zu dokumentieren. Einer ihrer bekanntesten Vertreter war Alexander von Humboldt, der 1769 in Berlin geboren wurde. Auf seinen späteren Reisen sammelte und beschrieb der international geachtete preußische Forscher Eindrücke und Erkenntnisse in höchst unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Disziplinen, darunter auch in der Botanik. Allein seine Amerika-Reise zusammen mit Aimé Bonpland von 1799 bis 1804 erbrachte ein wissenschaftliches Herbarium von über 60.000 Belegen.

Der Verband Botanischer Gärten nimmt das bestehende Jubiläum zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldts zum Anlass, die Geschichte der weltweiten „Pflanzenjagd” von den Anfängen bis heute vorzustellen. Im Botanischen Garten veranschaulichen Steckbriefe zu bedeutenden Sammler-Persönlichkeiten die Geschichte von der Entdeckung verschiedener Pflanzenarten und ihrer Benennung und Beschreibung. Bei einem Spaziergang durch die unterschiedlichen Vegetationsgruppen haben Besucher so die Möglichkeit, viele Anekdoten und geschichtlich interessante Zusammenhänge in der Erforschung der Pflanzen zu erfahren.

Die Ausstellung verdeutlicht einmal mehr die Bedeutung der Biodiversität. Eine grundlegende und umfassende Kenntnis möglichst vieler Pflanzenarten, ihrer genetischen Vielfalt und Bestandsentwicklung in unterschiedlichen Ökosystemen ist besonders vor dem Hintergrund des aktuellen Artensterbens sehr wichtig. Im Jahr 2016 wurden insgesamt 1730 Gefäßpflanzen neu beschrieben. Nur eine Kenntnis des Artenreichtums der Natur ermöglicht auch eine genauere Beurteilung des Ausmaßes des Artenschwundes.