Faszination Japan

Monet. Van Gogh. Klim

Bank Austria Kunstforum Wien
10.10.2018-20.1.2019

Freyung 8
1010 Wien

www.kunstforumwien.at

Mo-Do, Sa-So 10-19 Uhr
Fr 10-21 Uhr

Die Aus­stel­lung zeigt Gemälde und Druck­grafik, aber auch Objekte und Möbel, und stellt die von fern­öst­licher Ästhe­tik be­ein­fluss­ten Euro­päi­schen Werke den japa­ni­schen Holz­schnitten, Para­vents und Objekten gegen­über.

Bild
Wassily Kandinsky, Abenddämmerung (Ausschnitt), 1904, Holzschnitt
Faszination Japan :: Ausstellung
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Die Ausstellung des Kunstforums widmet sich der „Japomanie” – der Begeisterung der westlichen Welt für die Ästhetik und die Bilderwelt des Fernen Ostens. Sie verfolgt die Entwicklung von der Faszination für das Fremdartige, Neue, von den Anfängen in den 1860er Jahren bis weit nach der Jahrhundertwende, bis zu dessen Amalgamation in das Formenvokabular der westlichen Malerei, den Einfluss seiner Ästhetik auf die Entwicklung der Moderne um 1900.

Schon in den 1860er Jahren erobern die elegant-exotische Ästhetik der Alltagsgegenstände, die exquisiten Textilien und vor allem die fantasievollen und erzählfreudigen Ukiyo-e, die leuchtend bunten Farbholzschnitte, den europäischen Markt und erfüllen die Sehnsüchte des Publikums nach einer unbekannten Kultur und einer neuartigen Ästhetik.

Vor allem Künstler beginnen zu sammeln und das fremdartige Formenvokabular, die erstaunlichen Themen und Motive in ihre Bildsprache zu integrieren. Monet, Manet, Van Gogh und Degas sind die ersten, ihnen folgen die jüngeren – Toulouse-Lautrec, Bonnard, Vuillard oder Vallotton oder Franz Marc und Wassily Kandinsky, um nur die wichtigsten zu nennen.

Von Paris aus erobert die Japomanie ganz Europa – auch in Österreich entwickelt sich, ausgehend von der Wiener Weltausstellung 1873, ein regelrechter Hype um die fernöstliche Ästhetik, an der sich auch Gustav Klimt und Egon Schiele inspirieren.

Die Ausstellung zeigt Gemälde und Druckgrafik, aber auch Objekte und Möbel, und stellt die von fernöstlicher Ästhetik beeinflussten Europäischen Werke von Claude Monet über Edgar Degas zu Gustav Klimt oder Henri de Toulouse-Lautrec, den Nabis und dem Blauen Reiter, den japanischen Holzschnitten, Paravents und Objekten gegenüber.