Eine kurze Geschichte der Menschheit

100.000 Jahre Kulturgeschichte

Kunst- und Ausstellungshalle
22.11.2016-26.3.2017

Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn

www.bundeskunsthalle.de

Do-So+Ft 10-19 Uhr
Di-Mi 10-21 Uhr

Archäo­lo­gi­sche Objekte aus dem Israel Museum erzählen die Ge­schichte der Mensch­heit von ihrem Auf­bruch in die Zivi­li­sa­tion bis in die Gegen­wart.

Keilschrift
Rechnung in Proto-Keilschrift, Uruk, Sumer, Südmesopotamien (Irak), um 3000 v. Chr.
Family Romance
Charles Ray, Family Romance, 1992‒1995
Bruce Conner
Bruce Conner, CROSSROADS, 1976, 35-mm-Schwarzweißfilm
Eine kurze Geschichte der Menschheit :: Ausstellung
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„Eine kurze Geschichte der Menschheit” – unter diesem Titel ist das Buch des israelischen Historikers Yuval Noah Harari erschienen, das die Erzählstruktur der gleichnamigen Ausstellung bestimmt.

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Israel Museums in Jerusalem wurde die Schau mit herausragenden Objekten aus dessen Sammlung entwickelt und kann nun erstmalig in Europa präsentiert werden.

Die archäologischen Objekte aus dem Israel Museum erzählen die Geschichte der Menschheit von ihrem Aufbruch in die Zivilisation bis in die Gegenwart. Zu ihnen gehören die ältesten bekannten Überreste einer Feuerstelle, die ersten Werkzeuge, seltene Belege für die Koexistenz von Homo sapiens und Neandertalern, die frühesten Zeugnisse für den Gebrauch von Schrift und Ziffern, die ersten Münzen, das Faksimile einer Abschrift der Zehn Gebote, eine Ausgabe der Gutenberg-Bibel, eine Replik von Edisons Glühlampe sowie das Originalmanuskript von Albert Einstein zur Relativitätstheorie.

Einen besonderen Schatz stellen 36 Skulpturen von Göttinnen und Göttern aus aller Welt dar, von neolithischen Stein- und Tonplastiken über altägyptische Gottheiten, Figuren aus der griechischen und römischen Mythologie bis hin zu südamerikanischen Darstellungen und Skulpturen aus Asien und Afrika. Diese Artefakte werden ausgewählten Beispielen der zeitgenössischen Kunst gegenübergestellt, welche die Geschichte mit der Gegenwart verknüpfen. Darunter sind Werke von Mirosław Bałka, Bruce Conner, Mark Dion, Douglas Gordon, Aernout Mik, Adrian Paci, Paul Pfeiffer, Charles Ray, Haim Steinbach und Mark Wallinger.