Edmund Kalb

Leopold Museum
24.5.-18.8.2019

Museumsplatz 1
1070 Wien

www.leopoldmuseum.org

Mo, Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

Sein Ziel war es, alle Mittel der grafi­schen Dar­stellung auszu­loten, um den Vorgang des Denkens sichtbar zu machen. Zeit­lebens verkaufte er kein Werk, doku­men­tierte sein Schaffen jedoch foto­grafisch und korre­spon­dierte auf Espe­ranto mit Künstler­kollegen weltweit.

Bild
EDMUND KALB, Selbstbildnis, 1929
Edmund Kalb :: Ausstellung
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Edmund Kalb (1900-1952) zählt zu den faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sein intensives Werk von über eintausend Selbstbildnissen blieb der größeren Öffentlichkeit weitgehend unbekannt.

Schonungslos und ohne Kompromisse arbeitete er als „Konzeptkünstler” in Serien nach seinem eigenen Gesicht, um alle Mittel der grafischen Darstellung auszuloten. Sein Ziel war es, den Vorgang des Denkens selbst sichtbar zu machen und schlussendlich nur noch abstrakte „Energie” auf das Papier zu bringen, um dann die bildende Kunst als reines Denken weiterzuführen.

Zeitlebens verkaufte er kein Werk, dokumentierte sein Schaffen jedoch fotografisch und korrespondierte auf Esperanto mit Künstlerkollegen weltweit. Mathematik, Mechanik, Wahrnehmungspsychologie, Atomphysik, Weltraumtechnik und Pflanzenzucht bestimmten ab 1930 sein Denken und prägten zuvor schon seine Selbstbildnisse.

Die Ausstellung zeigt neben rund einhundert Werken des Künstlers den Film „Erwachen aus dem Schicksal – Hommage to Edmund Kalb” aus dem Jahr 2002.