Durchleuchtet

Glaskunst aus der Sammlung

Galerie im Prediger
18.11.2018-17.2.2019

Johannisplatz 3
73525 Schwäbisch Gmünd

www.schwaebisch-gmuen...erie-im-prediger.html

Di-Mi, Fr 14-17 Uhr
Do 14-19 Uhr
Sa-So+Ft 11-17 Uhr

Aus­ge­hend von den Ideen des Deut­schen Werk­bunds und des Bau­hauses ent­wickel­te die Wiesen­thal­hütte ein aus­ge­präg­tes, eige­nes Profil und Design. Stil­bildend waren kleine, napf­förmige Mün­dun­gen und vor allem die be­rühm­ten soge­nannten Zweig­vasen.

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Durchleuchtet :: Ausstellung
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Ein bisher für das Publikum nicht gehobener Schatz ist die beachtliche Glassammlung, über die das Gmünder Museum verfügt. Das Spektrum reicht vom barocken Schnittglas mit Blumen- oder Blattornamenten über bemaltes Biedermeierglas bis zum Studioglas der Gegenwart.

Ein besonderer Schwerpunkt der Kollektion bildet der Bestand an Gläsern aus der Wiesenthal- und Josephinenhütte, die beide nach dem Zweiten Weltkrieg in Schwäbisch Gmünd neu gegründet wurden. Namentlich die Wiesenthalhütte profilierte sich unter Klaus Breit (1926-2004) seit den 1960er-Jahren zu einer der führenden Glasmanufakturen Westdeutschlands.

Ausgehend von den Ideen des Deutschen Werkbunds und des Bauhauses entwickelte die Wiesenthalhütte ein ausgeprägtes, eigenes Profil und Design, das über zwei Jahrzehnte hinweg einen maßgeblichen Anteil am Erscheinungsbild eines zeitgemäßen, modernen Wohnens weit über Deutschland hinaus hatte.

Stilbildend waren kleine, napfförmige Mündungen etwa bei Vasen, kraftvolle Vierkant-, Flaschen- und Kugelvasen mit umgeschlagenen Mündungsringen und vor allem die berühmten sogenannten Zweigvasen, die ab 1971 in Kugel-, Scheiben- oder Säulenform produziert wurden.