DOMiD - Dokumentationszentrum

und Museum über die Migration in Deutschland

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Fort­wäh­rend zwin­gen Kriege, Glau­bens­kon­flikte, Hungers­nöte, poli­ti­sche Miss­stände und soziale Pe­rspek­tiv­losig­keit Men­schen, ihre Heimat zu ver­lassen.

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In Deutschland zwangen fortwährend Kriege, Glaubenskonflikte, Hungersnöte, politische Missstände und soziale Perspektivlosigkeit Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Geschätzte sechs Millionen AuswanderInnen verließen zwischen 1820 bis 1920 Deutschland. Der Großteil wanderte in die USA aus. Erst der wirtschaftliche Erfolg des Deutschen Reiches in Zeiten der Industrialisierung führte dazu, dass mehr Menschen nach Deutschland einwanderten als Deutsche auswanderten.

Die Zeit nach 1945 war ebenfalls geprägt von Menschen in Bewegung. Die erzwungene Mobilität von Menschen unterschiedlicher Herkunft (Flüchtlinge, Heimatvertriebene und sogenannte Displaced Persons), führte in Deutschland zu einer veränderten Struktur der Bevölkerung.

Der wirtschaftliche Aufschwung der Bundesrepublik Deutschland übertraf die kühnsten Erwartungen. Die Bundesregierung griff auf das traditionelle Beschäftigungsmodell der vorübergehenden Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften, um die Engpässe auszugleichen.

Nachdem die Zuwanderung in den 1980er Jahren insgesamt gering war, stiegen die Zahlen zu Beginn der 1990er wieder an. Sie übertrafen zeitweise die höchsten Raten der Gastarbeitereinwanderung.