Die immer neue Altstadt

Bauen zwischen Dom und Römer seit 1900

Deutsches Architekturmuseum
22.9.2018-12.5.2019

Schaumainkai 43
60596 Frankfurt/Main

www.dam-online.de

Di, Do-Sa 11-18 Uhr
So 11-19 Uhr
Mi 11-20 Uhr

Mit dem Abriß­urteil für das Tech­nische Rat­haus setzte 2005 eine Kontro­verse um die Neu­be­bauung ein. Der Gang durch die Geschichte zeigt dabei die Band­breite der häufig wieder­kehren­den Debatte über (Altstadt)­Rekon­struktion.

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Impressionen aus der Ausstellung
Die immer neue Altstadt :: Ausstellung
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Kein anderes Areal in Frankfurt weist eine ähnlich reiche Geschichte an Architektur und deren Instrumentalisierung für Identität und Tradition auf, wie der Altstadtkern zwischen Dom und Römer.

Der Einzug der Moderne forderte um 1900 ein neues Rathaus und den Braubachstraßendurchbruch. Pläne der Ernst May-Ära, um der desolaten Lage in dem hochverdichten Gebiet entgegenzuwirken, setzten später die Nationalsozialisten unter dem Begriff „Altstadtgesundung” um. Nach ihrer Zerstörung 1944 entbrannte um die Altstadt ein heftiger Rekonstruktionsstreit. In den 1950er Jahren entstanden moderne Bauten und 1974 das Technische Rathaus.

Eine erste Rekonstruktion fand 1983 am Römerberg statt — zeitgleich hielt mit der Schirn und der Saalgasse die Postmoderne ihren Einzug. Mit dem Abrissurteil für das Technische Rathaus setzte 2005 eine Kontroverse um die Neubebauung ein. Wie aus dieser die neue Altstadt hervorging, ist eine zentrale Frage der Ausstellung. Der Gang durch die Geschichte zeigt dabei die Bandbreite der häufig wiederkehrenden Debatte über (Altstadt)Rekonstruktion.