Meisterhaft wie selten einer…

Die Gärten Peter Joseph Lennés zw. Schlesien u. Pommern

Oberschlesisches Landesmuseum
22.7.-21.10.2018

Bahnhofstraße 62
40883 Ratingen

www.oberschlesisches-landesmuseum.de

Di-So 11-17 Uhr

Peter Jo­seph Lenné war einer der be­deu­tend­sten Land­schafts­archi­tekten seiner Zeit. In der Aus­stellung werden be­deu­tende Park­anlagen vor­ge­stellt und ihr heutiger Zustand skizziert.

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Meisterhaft wie selten einer… :: Ausstellung
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Peter Joseph Lenné war einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten seiner Zeit. Der 1789 in Bonn geborene und 1866 in Potsdam gestorbene preußische Gartendirektor und Gartenkünstler schuf viele Parkanlagen. Maßgeblich war er an der Umgestaltung der Gartenanlagen in Sanssouci und im Neuen Garten sowie an der Konzeption der Parks von Glienicke und auf der Pfaueninsel beteiligt.

1816 trat er in preußische Dienste und war unter drei Königen tätig. Er gestaltete aber nicht nur die königlichen Gärten, sondern kümmerte sich auch um Stadtgestaltung, die Ausbildung der Gärtner, Baumschulen, Blumenzucht und Landwirtschaft.

Neben Potsdam und Berlin hat Lenné in allen Ländern des historischen Preußen als Gartengestalter stilbildend gewirkt und zahlreiche die Landschaft bis heute prägende Gartendenkmale hinterlassen. Auch im Rheinland findet man seine Suren. Während die Parkanlagen Lennés auf dem Gebiet der Bundesrepublik bekannt und praktisch vollständig erfasst sind, gerieten seine Werke in den ehemals deutschen Provinzen jenseits der heutigen Grenze weitgehend in Vergessenheit.

Geboten wird ein Überblick über die Landschaftsgestaltungen in den ehemaligen östlichen Provinzen Preußens im heutigen Polen, an denen Lenné direkt oder indirekt beteiligt war. Über dreißig Gartenanlagen konnten identifiziert werden, die unter Mitwirkung Peter Joseph Lennés und seiner engsten Mitarbeiter entstanden sind. Die meisten davon liegen in den polnischen Woiwodschaften.

In der Ausstellung werden bedeutende Parkanlagen vorgestellt und ihr heutiger Zustand skizziert. Während die Gärten im schlesischen Hirschberger Tal bereits eine Vielzahl von Touristen anlocken, warten andere noch auf ihre Wiederherstellung. In den letzten Jahrzehnten entstanden in den genannten Woiwodschaften zahlreiche Initiativen, die sich dies zum Ziel gesetzt haben.