Die Exodus Affäre

Schleswig-Holstein und die Gründung Israels

Jüdisches Museum
8.9.2017-3.6.2018

Prinzessinstraße 7-8
24768 Rendsburg

www.juedisches-museum-rendsburg.de

Di-Sa 12-17 Uhr
So 10-17 Uhr

4.500 jüdi­sche Über­leben­de des Holo­caust, die 1947 mit allen Mitteln ver­suchten, sich an Bord eines schrott­reifen Schiffes nach Palä­stina durch­zu­schlagen, wurden von der briti­schen Armee auf hoher See abge­fangen und in der Nähe von Lübeck in Lagern hinter Stachel­draht inter­niert.

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    Die Exodus Affäre :: Ausstellung
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    Die Ausstellung führt siebzig Jahre zurück in die Zeit direkt nach Ende des Zweiten Weltkriegs: 4.500 jüdische Überlebende des Holocaust, die mit allen Mitteln versuchten, sich an Bord eines schrottreifen Schiffes nach Palästina durchzuschlagen, wurden von der britischen Armee auf hoher See abgefangen, zwangsweise nach Deutschland verschifft und über Wochen in der Nähe von Lübeck in Lagern hinter Stacheldraht interniert. Die internationale Empörung darüber war groß – und die Gründung eines jüdischen Staats rückte auf die Tagesordnung der Weltpolitik.

    Von der einheimischen Bevölkerung Schleswig-Holsteins wurde damals 1947 allerdings kaum wahrgenommen, dass sich vor ihrer Haustür Ereignisse mit weltgeschichtlichen Konsequenzen abspielten.