Cowboy und Indianer

Made in Germany

Landesmuseum Koblenz
9.4.-29.10.2017

Festung Ehrenbreitstein
56077 Koblenz

www.landesmuseum-koblenz.de
landesmuseum-koblenz.de/index.php?id=43020

Mitte März bis Mitte November:
tägl. 10-18 Uhr

Übrige Zeit:
Sa-So+Ft 10-17 Uhr

Seit der Deutsch­land-Tour­nee von Buffalo Bills Wild West-Show 1890/91 sind die Bilder von Cow­boys und Indi­anern in der All­tags­kultur ver­ankert wie in kaum einem anderen Land. Die Aus­stel­lung spürt den deut­schen Vor­stellun­gen von „Rot­häuten” und „Bleich­ge­sich­tern” nach.

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Cowboy und Indianer :: Ausstellung
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Seit der Deutschland-Tournee von Buffalo Bills Wild West-Show 1890/91 sind die Bilder von Cowboys und Indianern in der Alltagskultur verankert wie in kaum einem anderen Land. Ob Kaiserreich, Weimarer Republik oder Nationalsozialismus – stets boten sie Projektionsfläche.

Während in den 1960er-Jahren im Westen der Franzose Pierre Brice für das Gute ritt, war es im Osten der Serbe Gojko Mitic, der in den Filmen der DEFA als Häuptling das „Wolfsgesetz des Kapitalismus” abwehrte. Während im Westen „Western-Clubs” auch im Zeichen der deutsch-amerikanischen Freundschaft boomten, waren es im Osten Vereine für „Indianistik”, die Flucht aus dem Alltag des SED-Regimes boten. Der gesamtdeutsche Erfolg der Parodie „Der Schuh des Manitu” im Jahr 2001 war vorgezeichnet.


Die Ausstellung spürt den deutschen Vorstellungen von „Rothäuten” und „Bleichgesichtern” auf rund 800 qm Fläche nach. Mit zahlreichen Medienstationen, Expeditionsboxen, einem Kino und einem eigens konzipierten Hörspiel.