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Computerspielemuseum Berlin. Foto: Peter Ziesche, Copyright: Computerspielemuseum.
Computerspielemuseum Berlin
Foyer Computerspielemuseum Berlin. Foto: Jörg Metzner, Copyright: Computerspielemuseum .
Foyer Computerspielemuseum Berlin
Shop des Computerspielemuseum Berlin. Foto: Hans-Martin Fleischer, Copyright: Computerspielemuseum.
Shop des Computerspielemuseum Berlin
Computerspiele-Meilensteine im Computerspielemuseum Berlin. Foto: Jörg Metzner, Copyright: Computerspielemuseum.
Computerspiele-Meilensteine im Computerspielemuseum Berlin
Riesenjoystick im Computerspielemuseum Berlin. Foto: Jörg Metzner, Copyright: Computerspielemuseum.
Riesenjoystick im Computerspielemuseum Berlin
Pongautomat (Atari, 1972) im Computerspielemuseum Berlin. Foto: Jörg Metzner, Copyright: Computerspielemuseum.
Pongautomat (Atari, 1972) im Computerspielemuseum Berlin
Ausstellung Computerspielemuseum Berlin. Foto: Jörg Metzner, Copyright: Computerspielemuseum.
Ausstellung Computerspielemuseum Berlin
Softwaresammlung des Computerspielemuseums. Foto: Jörg Metzner, Copyright: Computerspielemuseum.
Softwaresammlung des Computerspielemuseums
Space Invaders (Taito, 1978) im Computerspielemuseum Berlin. Foto: Jörg Metzner, Copyright: Computerspielemuseum.
Space Invaders (Taito, 1978) im Computerspielemuseum Berlin
Bedienelemente Computerspace Automat (Nutting, 1971), dem ersten kommerziell hergestellen Computerspiel. Foto: Jörg Metzner, Copyright: Computerspielemuseum.
Bedienelemente Computerspace Automat (Nutting, 1971), dem ersten kommerziell hergestellen Computerspiel
Nimrod, erstes öffentlich ausgestelltes Computerspiel (Ferranti, 1950), funktionaler Nachbau im Computerspielemuseum Berlin. Foto: Jörg Metzner, Copyright: Computerspielemuseum.
Nimrod, erstes öffentlich ausgestelltes Computerspiel (Ferranti, 1950), funktionaler Nachbau im Computerspielemuseum Berlin
PainStation (//////////fur//// , 2001) im Computerspielemuseum Berlin. Foto: Jörg Metzner, Copyright: Computerspielemuseum.
PainStation (//////////fur//// , 2001) im Computerspielemuseum Berlin
WipEout HD 3D (Sony Computer Entertainment , 2010) im Computerspielemuseum Berlin. Foto: Jörg Metzner, Copyright: Computerspielemuseum.
WipEout HD 3D (Sony Computer Entertainment , 2010) im Computerspielemuseum Berlin
Kinderführung im Computerspielemuseum Berlin. Foto: Peter Gerstenberger, Copyright: Computerspielemuseum.
Kinderführung im Computerspielemuseum Berlin
Ausstellung Computerspielemuseum Berlin. Foto: Andreas Lange, Copyright: Computerspielemuseum.
Ausstellung Computerspielemuseum Berlin

Computerspielemuseum

Berlin

Über 300 Expo­nate, rare Ori­gi­nale, spiel­bare Klas­si­ker, in­ter­ak­ti­ve Spiel­ob­jek­te und Kunst­ins­ze­nie­run­gen

Computerspielemuseum, Berlin
Karte

Region BerlinTechnikmuseen

Karl-Marx-Allee 93a10243 Berlin

Tel. 030-60988577service@computerspielemuseum.de

Mo, Mi-So 10-20 Uhr

Fotografen entdecken ComputerspieleweltenAndreas Lange

www.computerspielemuseum.dewww.einzigartige...lemuseum-berlin/

Einzigartiges Museum

Computerspielemuseum

Computerspiele. Evolution eines Mediums

Das weltweit erste Museum für digitale interaktive Kultur

Als das Computerspielemuseum 1997 seine erste ständige Ausstellung in Berlin eröffnete, war es das erste Museum für digitale interaktive Unterhaltungsmedien weltweit. Seitdem haben sich Computerspiele als fester Bestandteil unserer Kultur etabliert. Das Computerspielemuseum hat diese Entwicklung mit über 30 nationalen und internationalen Ausstellungen begleitet und eine der bedeutendsten Sammlungen in diesem Gebiet aufgebaut.

Im Januar 2011 eröffnete das Museum mit Unterstützung des Landes Berlin seine neue Dauerausstellung mitten in Europas größtem Architekturdenkmal, der Karl-Marx-Alle im Berliner Szenebezirk Friedrichshain. Die Ausstellung mit dem Titel „Computerspiele. Evolution eines Mediums“ vermittelt mit über 300 Exponaten die Kulturgeschichte der Computerspiele. Anhand vieler interaktiver Ausstellungsstücke erleben die Besucher Höhepunkte aus der über sechzigjährigen Entwicklung des gar nicht mehr so neuen Mediums. Fester Bestandteil sind auch Medienkunstwerke wie der Riesenjoystick (Flanagan, 2006) oder Balldroppings (Nimoy, 2001), die aus ungewohnten Perspektiven verschiedene Aspekte von Computerspielen immer wieder überraschend thematisieren.

Einerseits zeigt die Ausstellung seltene Kultspiele, die jedes Spielerherz höher schlagen lassen. Andererseits ist sie so konzipiert, dass keine eigenen Spielekenntnisse vorausgesetzt werden. Spieler wie Nichtspieler kommen so gleichermaßen auf Ihre Kosten. Auch in Familie erleben Eltern wie Kinder gleichermaßen spannende Stunden. Ein Beleg dafür sind auch die 70.000 Besucher, die das Museum gleich im ersten Jahr an seinem neuem Standort zählte.

Die Ausstellung wird durch unterschiedliche Vermittlungsangebote ergänzt. So werden an den Wochenenden zu festen Zeiten Führungen angeboten, die für einen kleinen Aufpreis auch spontan genutzt werden können. Darüber hinaus können Führungen zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten und zu jedem beliebigen Zeitpunkt fest vereinbart werden. Und speziell für Schulklassen und Kindergeburtstage wird auch eine Rallye angeboten, die altersgerecht Inhalte der Ausstellung auf spielerische Art vermittelt.

Um die ganze Vielfalt von Computerspielen zu zeigen, finden regelmäßig Sonderausstellungen und Veranstaltungen statt. Thematisch wird dabei die ganze Breite von historischen Themen bis hin zu aktuellen Trends behandelt - wie der Frage, was der Erfolg der Piratenpartei mit Computerspielen zu tun hat. Aber auch Problematisches wie die Diskussion um die Abhängigkeit von Spielen finden im Museum eine Plattform.

Ein kleiner aber feiner Shop rundet das Angebot ab. Kultartikel sind hier ebenso zu finden wie Kleidung oder vertiefende Literatur.

Hinter den Kulissen besitzt das Museum mit über 20.000 originalen Titeln, über 3.000 Hardwaresammlungsstücken, 10.000 Magazinen und Büchern eine der größten Sammlungen zum Thema weltweit. Eine der größten Herausforderungen dabei ist die Bewahrung digitaler Kulturgüter. Erfordert sie doch komplett neue Techniken als die herkömmlichen. So ist das Museum auch forschend tätig, wie z.B. im Europäischen Forschungsprojekt KEEP (2009 - 2012). Zusammen mit drei Nationalbibliotheken und anderen Partnern werden dort Bewahrungsstrategien, die vor allem in der Gamercommunity entwickelt wurden, institutionellen Bedürfnissen angepasst.

Das Computerspielemuseum steht in zweierlei Hinsicht für aktuelle Entwicklungen. Einerseits vermittelt es mit dem Thema Games eines der interessantesten kulturellen Phänomene der digitalen Revolution, die auch in Zukunft einen starken Einfluss auf unser Leben haben wird. Anderseits entwickelt es als privates, nicht regelgefördertes Museum Angebote, die den Informationsbedarf vieler Bürger entsprechen und dabei gleichzeitig attraktiv und unterhaltsam sind. Ein Besuch im Computerspielemuseum kann einer Zeitreise in die eigene Kindheit ebenso gleichen wie einem Ausflug in eine spannende, unbekannte Welt.
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