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Brehm-Gedenkstätte

Renthendorf

ForschermuseumRenthendorf
Karte

Dorfstraße 2207646 Renthendorf

Tel. 036426-22216info[at]brehms-tierleben.de

tägl. 10-12 u. 13-17 UhrFt 10-12 u. 13-17 Uhr24.12.,25.12.,26.12.2012:  geschlossen

www.brehms-tierleben.dewww.thueringen.d...ehm/content.html

Brehm-Gedenkstätte

Südöstlich an das Thüringer Holzland, in Nähe zum „Hermsdorfer Kreuz“ (BAB 4 und 9), schließen sich die Täler des schön gelegenen Gebietes der oberen Roda und ihrer Nebenbäche an. Im längsten der Tälerdörfer, in Renthendorf, lebten im 19. Jahrhundert der „Vogelpastor“ Christian Ludwig Brehm und sein Sohn, der „Tiervater“ Alfred Edmund Brehm.
Letzteren machte sein Wert „Brehms Tierleben“ weltbekannt. Es sorgte für ein neues Verständnis seiner Leser für die vorhandene Umwelt, vor allem aber für die Tiere. Der große Erfolg des 6-bändigen „Illustrierten Thierleben“ (von 1863-1869 herausgegeben) führt später zu einer von Brehm selbst besorgten, erweiterten 2. Auflage, die 10 Bände umfasste und nun auch den Titel „Brehms Thierleben“ führte. Brehm, der 1884 mit 55 Jahren starb, hinterließ des weiteren eine Vielzahl von Schriften und Büchern, die von seiner brillanten Beobachtungsgabe und schriftstellerischen Meisterschaft zeugen, die aber leider heute kaum noch im Originalwortlaut zu finden sind.
Die Wiege Brehms stand im Pfarrhaus zu Unterrenthendorf. Hier, in einer wald- und tierreichen Gegend, wuchs er auf, erzogen von seinem Vater, dem „Vogelpastor“ Chr. Ludwig Brehm, der zu den Mitbegründern der wissenschaftlichen Ornithologie in Mitteleuropa zählt, und seiner gebildeten Mutter Bertha Brehm geb. Reiz, die ständig die Klassiker benutzte, um ihrem Gatten und den Kindern daraus vorzulesen und ihnen so die „Lust zu fabulieren“ nahebrachte.
Von hier aus zog Brehm auf Forschergang in die Welt, u. a. nach Nord-Afrika, Spanien, dem Nordkap und Sibirien. Hierher zog es ihn nach seinen beschwerlichen Reisen zur Erholung zurück. Während seiner Tätigkeit als Direktor des Hamburger Zoos sowie des Berliner Aquariums (dabei stellte er tiergärtnerische Grundsätze auf, die noch heute gelten!) fand er in Renthendorf die nötige Ruhe für seine schriftstellerische Arbeit. Hier starb er auch in seinem Wohnhaus und fand auf dem Friedhof in der Nähe der Gräber von Vater und Mutter seine letzte Ruhestätte.
Renthendorf, noch ähnlich wie zu den Zeiten der Brehms von Wäldern, Wiesen und Feldern umgeben, bietet z. B. im Brehm-Schullandheim des Saale-Holzland-Kreises Schulklassen, Vereinen und Großfamilien Möglichkeiten zur Übernachtung und zum Erkunden der Natur.

- Brehm-Gedenkstätte mit ständiger Ausstellung,
- Vogelstimmenstation zum virtuellen Erkunden der Vogelwelt
- Erwerb des Naturforscher-Diploms nach Erkundungsgängen durch die Heimat der Brehms
- Brehm-Naturlehrpfad (mit Textauszügen von den Brehms auf den Tafeln und Schatzversteck für Geocacher) mit der Vogelwarte von C. L. Brehm auf dem Renthendorfer Baderberg
- Gräber der Brehm-Familie auf dem nahen Friedhof
- Pfarrhaus (Wirkungsstätte von Christian Ludwig Brehm),
- die Kirchen von Renthendorf und Hellborn
- Gedenktafeln am Pfarrhaus, dem Brehm-Schullandheim und der Brehm-Gedenkstätte
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