Betrifft: Erwerb aus jüdischem Besitz

Landesmuseum Mainz
17.2.-28.4.2019

Große Bleiche 49-51
55116 Mainz

www.landesmuseum-mainz.de
www.landesmuseum-main...us-juedischem-besitz/

Di 10-20 Uhr
Mi-So 10-17 Uhr

Die Ge­mälde­galerie und das Alter­tums­museum der Stadt Mainz (heute: Landes­museum Mainz) hat in den Jahren 1941-1943 von der dama­ligen Reichs­finanz­ver­waltung Gemälde, Graphik-Konvo­lute und Möbel­stücke erhalten. Die Aus­stellung zeichnet den Weg dieser Objekte ins Museum nach.

Bild 1
Karl Scheld, „Pferdeschwemme”, um 1923, Öl auf Leinwand
Bild 2
Detail der Rückseite mit dem Etikett „Eigentum des Finanzamtes Darmstadt”
Betrifft: Erwerb aus jüdischem Besitz :: Ausstellung
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Drei Jahre lang hat das Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) in einem Forschungsprojekt die Herkunfts- und Eigentumsverhältnisse von mehreren Gemälden, Graphik-Konvoluten und Möbelstücken recherchiert, die die Gemäldegalerie und das Altertumsmuseum der Stadt Mainz (heute: Landesmuseum Mainz) von der damaligen Reichsfinanzverwaltung in den Jahren 1941-1943 erhalten hat.

Die Sonderausstellung zeichnet den Weg dieser Objekte ins Museum nach. Sie zeigt die Rolle der Finanzverwaltung bei der systematischen Enteignung von Juden auf und beleuchtet in Fallgeschichten die Biographien von Gemälden, Graphiken und Möbeln und ihre Verknüpfungen mit den Biographien ihrer früheren Eigentümer.