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Die „Gorch-Fock“ im Maßstab 1:150 und ihr Erbauer Manfred Wild. Rumpf aus einem Stück Bergkristall poliert (Rohgewicht 31.5 kg), 23 Segel in Bergkristall matt (Rohgew. 24.7 kg), 331 Brillanten, 18 k. Gold, über 4.000 Einzelteile, ca. 3.500 Arbeitsstd. Bild: Knauf-Museum, Iphofen.
Die „Gorch-Fock“ im Maßstab 1:150 und ihr Erbauer Manfred Wild. Rumpf aus einem Stück Bergkristall poliert (Rohgewicht 31.5 kg), 23 Segel in Bergkristall matt (Rohgew. 24.7 kg), 331 Brillanten, 18 k. Gold, über 4.000 Einzelteile, ca. 3.500 Arbeitsstd.
Vase, Bergkristall mit 18 Beeren in Carneol u. Onix, 18 k. Gold, Größe: 200 mm hoch, 65 mm Ø, Gewicht: 1.008 Gramm. Foto: Knauf-Museum, Iphofen.
Vase, Bergkristall mit 18 Beeren in Carneol u. Onix, 18 k. Gold, Größe: 200 mm hoch, 65 mm Ø, Gewicht: 1.008 Gramm.
Schale, Bergkristall Navette, Größe 320x200 mm navett, 115 mm hoch, 1.701 Gramm. Foto: Knauf-Museum, Iphofen.
Schale, Bergkristall Navette, Größe 320x200 mm navett, 115 mm hoch, 1.701 Gramm.
„Lady Bergkristall”, stehende Frauenfigur Bergkristall matt, Sockel: Amethyst-Druse auf Sockel Bergkristall rund mit 18k. Gold, Größe: 80 mm Ø, 200 mm hoch, Gewicht: 686 Gramm. Foto: Knauf-Museum, Iphofen.
„Lady Bergkristall”, stehende Frauenfigur Bergkristall matt, Sockel: Amethyst-Druse auf Sockel Bergkristall rund mit 18k. Gold, Größe: 80 mm Ø, 200 mm hoch, Gewicht: 686 Gramm.
Bierfaß mit Tisch, Bierkrug und Platte. Bierfaß: Bergkristall, Amethyst, Silber 925/-- vergoldet, Größe: 200 mm Ø. 270 mm hoch, 7,240 Gramm, Tisch: Rutilquarz, Silber 925/-- vergoldet, Bierkrug u. Platte: Bergkristall. Foto: Knauf-Museum, Iphofen.
Bierfaß mit Tisch, Bierkrug und Platte. Bierfaß: Bergkristall, Amethyst, Silber 925/-- vergoldet, Größe: 200 mm Ø. 270 mm hoch, 7,240 Gramm, Tisch: Rutilquarz, Silber 925/-- vergoldet, Bierkrug u. Platte: Bergkristall.
Mondphasen-Uhr, Bergkristall und Rubin, türkis und blau Email, 4 Safir und 4 Smaragd-Cabochon, 18 k. Gold, Sockel: Bergkristall, Größe mit Sockel: 225x225 mm, 130 mm hoch, Gewicht: 8.398 Gramm. Foto: Knauf-Museum, Iphofen.
Mondphasen-Uhr, Bergkristall und Rubin, türkis und blau Email, 4 Safir und 4 Smaragd-Cabochon, 18 k. Gold, Sockel: Bergkristall, Größe mit Sockel: 225x225 mm, 130 mm hoch, Gewicht: 8.398 Gramm.
Blüte mit Schmetterlings-Brosche. Blüte Bergkristall matt mit 10 Mandarin-Granaten facettiert gefasst in 18 k. Gold, 4 Blätter Email auf Silber. Brosche „Nachtpfauenauge” 1 Tahiti-Perle 11,47 cts. Foto: Knauf-Museum, Iphofen.
Blüte mit Schmetterlings-Brosche. Blüte Bergkristall matt mit 10 Mandarin-Granaten facettiert gefasst in 18 k. Gold, 4 Blätter Email auf Silber. Brosche „Nachtpfauenauge” 1 Tahiti-Perle 11,47 cts.
Musik-Ei, Bergkristall, 18 k. Gold, Geigenkasten Obsidian, Geige Citrin, Trompete 18 k. Gold, Sockel Obsidian, Bergkristall und weiß Dolomit. Größe: 310 mm hoch, Gewicht: 1.249 Gramm. Foto: Knauf-Museum, Iphofen.
Musik-Ei, Bergkristall, 18 k. Gold, Geigenkasten Obsidian, Geige Citrin, Trompete 18 k. Gold, Sockel Obsidian, Bergkristall und weiß Dolomit. Größe: 310 mm hoch, Gewicht: 1.249 Gramm
Clown „Eisverkäufer mit Fahrrad“, 2 Clowns in Bergkristall matt, Fahrrad 18 k. Gold, Sattel und Pedale schwarz Onyx, Eis-Karren Rosaquarz mit Hämatit, Bergkristall und Carneol. Foto: Knauf-Museum, Iphofen.
Clown „Eisverkäufer mit Fahrrad“, 2 Clowns in Bergkristall matt, Fahrrad 18 k. Gold, Sattel und Pedale schwarz Onyx, Eis-Karren Rosaquarz mit Hämatit, Bergkristall und Carneol.
Ferrari F50 Cabriolet, Bergkristall, Türen zum Öffnen, Sitze und Armaturenbrett Rubin, Räder Onix Goodyear-Profil, 135 Brill. 1,69 cts., 4 Diamant-Rosen. Größe: 250x105 mm, Gewicht: 2.362 Gramm. Foto: Knauf-Museum, Iphofen.
Ferrari F50 Cabriolet, Bergkristall, Türen zum Öffnen, Sitze und Armaturenbrett Rubin, Räder Onix Goodyear-Profil, 135 Brill. 1,69 cts., 4 Diamant-Rosen. Größe: 250x105 mm, Gewicht: 2.362 Gramm.

Bergkristall

Natur. Technik. Kunst.

Karte

Knauf-MuseumDE-97343 Iphofen

BergkristallAusstellung 30.3.-10.6.2012

Autor:Knauf-Museum Iphofen

In der Familie der makrokristallinen Quarze ist der Bergkristall das bekannteste Mineral, mit einem trigonalen Kristallsystem, der chemischen Zusammensetzung SIO2 (Siliziumdioxid), einer Härte von 7 und einer Dichte von 2,65 g/cm3. Reiner Quarz ist vollkommen transparent und farblos. Seine engsten Verwandten sind Amethyst, Citrin, Rauchquarz und Rosaquarz.

Der Name Kristall kommt aus dem griechischen „Kristallos“ und bedeutet „gefroren“. Dieser Glaube, Bergkristall sei fest gefrorenes Eis, hielt sich noch bis über das Mittelalter hinaus. Der Bergkristall war der begehrteste Stein des Altertums, und man vermutete überirdische Kräfte in ihm, mit besonders schützenden und heilenden Eigenschaften. Die klare, faszinierende Durchsichtigkeit des natürlich gewachsenen Materials übte einen künstlerisch ästhetischen Reiz aus.

Kunstobjekte aus Bergkristall

Zu den absoluten Höhepunkten in den bedeutendsten europäischen Museen gehören ohne Zweifel die kostbaren Prunkgefäße und Kunstobjekte aus Bergkristall. Deren Faszination liegt einerseits in der natürlichen, klaren Schönheit und der Seltenheit des schwer zu bearbeitenden Materials, andererseits aber auch in der handwerklichen und künstlerischen Virtuosität hochgeachteter Steinschneider.

Manfred Wild aus Kirschweiler in der Edelstein-Region Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz), ein wahrer Meister seines Fachs, lässt diesen „Mythos“ mit einer einzigartigen Sonderausstellung wieder aufleben.

„Ästhetik pur in Natur“: Dieser Bereich der Ausstellung zeigt phantastische, natürlich gewachsene Bergkristall-Mineralien – Besonderheiten in der Wunderwelt der Einschlüsse, etwa wenn das Siliziumdioxid des Bergkristalls auf Mineralen wie Rutil, Turmalin, Epidot, Goethit, Pyrit, Gold, Dendrit, Chlorit, Hämatit trifft und Phantom-Kristalle ihr geheimnisvolles Innenleben freigeben.

„Vom Bergkristall zum Computerchip“: Ein kleines Thema der Ausstellung, das der Technik in Bezug auf Bergkristall gewidmet ist. Schwing-Kristalle, die elementaren Bausteine unseres Elektronik-Zeitalters.

„Gebrauchsgegenstände aus Bergkristall“: Im alten Rom wurden mit Bergkristall-Kugeln Wunden ausgebrannt, und die feinen Damen nahmen sie zum Kühlen der Hände. Bis heute verwendet man ihn als Brieföffner, Schreibtischgarnituren, Hutnadeln und im gesamten Schmuckbereich. Objekte aus diesem klaren Material, wie Schalen, Pokale, Flacons und Dosen, sind auch heute bei Liebhabern und Sammlern noch genauso begehrt wie vor 2000 Jahren. Ei-Kreationen, Blüten, Tierfiguren, Obelisken, Kugeln und einzigartige Spitzen-Objekte runden diese Sonderausstellung im Knauf-Museum Iphofen ab.

Manfred Wild

Er gilt als der Fabergé des 21. Jahrhunderts: Edelsteinkünstler und -experte. Seine Stücke sind nicht nur beim Scheich aus Brunei oder in der Sammlung des japanischen Kaiserhauses zu finden, sondern begeistern weltweit die Besucher internationaler Museen in den USA, Europa oder auch im Nahen Osten. Nun hat er exklusiv für das Knauf- Museum in Iphofen eine Ausstellung mit brandneuen Kunstwerken geschaffen.

Manfred Wild übernahm nach seiner Ausbildung zum Edelsteinkaufmann sowie autodidaktischer Weiterbildungen in den Bereichen Kunst, Schleifen und Goldschmieden im Jahr 1970 die Achatschleiferei Emil Becker und entwickelte diese zu einer der angesehensten Edelsteinschleifereien der Welt. Neben seinem künstlerischen Wirken ist er seit 1997 Mitglied im Kuratorium der Stiftung Deutsches Edelstein-Museum und seit 2004 auch Mitglied im Vorstand der Stiftung. Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied der „Deutschen Edelsteinstraße“.

Die Ausstellung umfasst die ganze Bandbreite des Bergkristalls vom Kunsthandwerk bis hin zum Einsatz in der Computertechnik. Zu den Highlights der Ausstellung gehören ein funktionstüchtiges Bierfass aus Bergkristall und 18karat Gold genauso wie ein Modell der Gorch Fock aus den gleichen Materialien. Wilds Meisterwerke werden im neuen Erweiterungsbau des Knauf-Museums gezeigt, der speziell für Sonderausstellungen in der Mitte Iphofens gebaut wurde.

Das Knauf-Museum Iphofen

Im Jahre 1973 begann der Gips-Fabrikant und Kunstmäzen Dr. Alfons N. Knauf mit dem Umbau eines prächtigen Iphofener Barockbaus von 1688 zu einem privaten Museum. Dr. Alfons N. Knauf, den die Erforschung der Materie Gips zeitlebens faszinierte, bereiste gemeinsam mit seinem Bruder Karl Knauf zehn Jahre lang die bedeutendsten Museen der Welt und trug Gipsabgüsse ihrer exklusivsten Exponate zusammen.

Heute präsentiert das Knauf Museum Iphofen über 200 Repliken der schönsten Museumsstücke aus aller Welt. Seit der Eröffnung am 30. Juni 1983 können Besucher aus aller Herren Länder hier Relief-Sammlungen aus den großen Kultur-Epochen der Menschheit bestaunen, die bis ins Jahr 3.500 vor Christus zurückreichen. Neben der Dauerausstellung führt das Knauf Museum Iphofen regelmäßig exklusive Sonderausstellungen durch, die in Eigenregie entstehen und in dieser Form einzigartig sind. Dabei kooperiert das Museum mit zahlreichen international angesehen Kunstmuseen.

Tipps der Webmuseen-Redaktion
Zur Ausstellung erscheint im Verlag J.H. Röll der Begleitband „Bergkristall – Natur. Technik. Kunst.“ ISBN 978-3-89754-414-7, dieser ist an der Museumskasse und im Buchhandel erhältlich!

Das Knauf-Museum im Internet:
http://www.knauf-museum.de

Übrigens: am 28. April 2012 ist Lange Nacht im Knauf-Museum!
http://www.knauf-museum.de/html/museumsnacht/Flyer_Museumsnacht.pdf
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