Aufbruch im Westen

Die Künstlersiedlung Margarethenhöhe

Ruhr Museum
8.4.2019-5.1.2020

Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen

www.ruhrmuseum.de

tägl. 10-18 Uhr

Mit Ori­ginal­möbeln und Modellen, Plänen, Doku­menten und Foto­grafien stellt die Aus­stellung die Garten­stadt Mar­garethen­höhe vor und prä­sen­tiert ein­drucks­voll die Künst­lerin­nen und Künstler, die in den 1920er und 1930er Jahren auf der Marga­rethen­höhe gelebt und ge­ar­beitet haben.

Werkstatt
Keramische Werkstatt Margaretenhöhe GmbH auf der Zeche Zollverein, Essen 1936
Elisabeth Treskow
Elisabeth Treskow bei der Arbeit in ihrer Goldschmiedewerkstatt, 1927
Straßenszene
Straßenszene in Afrika, Aquarell von Gustav Dahler, 1942
Skulptur
Plakat
Aufbruch im Westen :: Ausstellung
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Die Sonderausstellung nimmt das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus” zum Anlass, die vielschichtige und faszinierende Geschichte der Künstlersiedlung Margarethenhöhe zu zeigen. Sie präsentiert eindrucksvoll die Künstlerinnen und Künstler, die in den 1920er und 1930er Jahren auf der Margarethenhöhe gelebt und gearbeitet haben, und gibt damit Einblick in eines der bedeutendsten künstlerischen Experimente im Ruhrgebiet, das in Essen noch heute mit Einrichtungen wie der Folkwang Universität der Künste, dem Museum Folkwang oder der Keramischen Werkstatt auf Zollverein nachwirkt. Somit ist die Künstlersiedlung für die kulturelle Entwicklung der Industriestadt Essen von kaum zu überschätzender Bedeutung.

Die Ausstellung präsentiert über 700 Objekte, darunter bedeutende Werke der einzelnen Künstler, aus Museen, aber auch aus Privatbesitz. Zu sehen sind Originalskulpturen, teilweise von der Margarethenhöhe, ferner das berühmte Stahlbuch, das Gästebuch der Stadt Essen, die Amtskette des Essener Oberbürgermeisters und die Meisterschale des Deutschen Fußball-Bundes, die alle von Künstlerinnen der Margarethenhöhe geschaffen wurden.

Mit Originalmöbeln und Modellen, mit Plänen, Dokumenten und Fotografien stellt die Ausstellung die Gartenstadt Margarethenhöhe und das Leben und Arbeiten in der Künstlersiedlung vor.