
Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Schon Franz Liszt, die Gebrüder Grimm und Friedrich Nietzsche genossen wie zahlreiche andere Künstler, Politiker und Intellektuelle des 19. Jahrhunderts die traumhafte landschaftliche Lage des Bahnhofs Rolandseck am Rhein mit der grandiosen Silhouette des Siebengebirges und ließen sich von der romantischen Atmosphäre der rheinischen Landschaft inspirieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag der Bahnhof brach und wurde in den 1960er Jahren von dem Bonner Galeristen Johannes Wasmuth zu neuem Leben erweckt. In der folgenden Zeit entstand ein lebendiges kreatives Zentrum für zeitgenössische Künstler aller Sparten. Bekannte Vertreter dieser Zeit wie die Künstlergruppe Zero, um Heinz Mack und Günther Uecker, aber auch renommierte Schriftsteller wie Martin Walser oder die weltberühmte Pianistin Martha Argerich waren zu Besuch und arbeiteten im Bahnhof Rolandseck. In dieser Tradition ist das 2007 eröffnete Arp Museum Bahnhof Rolandseck eine lebendige Stätte der Kommunikation und der Begegnung. Das Programm des Drei-Sparten-Hauses umfasst hochkarätige Ausstellungen mit internationaler bildender Kunst, klassische Konzerte sowie ein sommerliches Kammermusik-Festival mit bekannten Ensembles und Solisten, Künstlergespräche sowie Lesungen prominenter Autorinnen und Autoren.
Dieses vielfältige Programm findet statt in einem einzigartigen Architekturkomplex aus dem klassizistischen Bahnhofsgebäude und dem lichtdurchfluteten und harmonisch in die Natur eingefügten Neubau des amerikanischen Star-Architekten Richard Meier. Insgesamt besitzt das Museum vier Ausstellungsebenen, die mit wechselnden Präsentationen bespielt werden. Im Zentrum steht die Kunst der beiden Namenspatrone Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp, die als Mitbegründer des Dadaismus und Vorreiter der Abstraktion eines der einflussreichsten Künstlerpaare des 20. Jahrhunderts waren. Im Dialog mit diesen Werken wie auch mit der umgebenden Landschaft werden in Sonderausstellungen großformatige Skulpturen und Malereien bedeutender zeitgenössischer Künstler gezeigt. Darüber hinaus präsentiert das Arp Museum als Fundament für die klassische Moderne in wechselnden Ausstellungen herausragende Gemälde vom Mittelalter bis in die Moderne aus der Sammlung Rau für UNICEF.
Als Erweiterung des Museums in die Landschaft hinein entwickelt das Museum gemeinsam mit der Stadt Remagen seit dem Jahr 2000 ein Skulpturenufer entlang des romantischen Rheins. Bisher wurden neun raumgreifende Skulpturen von Peter Hutchinson, Thomas Huber, Johannes Brus, Hamish Fulton, Bittermann & Duka sowie weiteren bekannten Künstlern realisiert.
Dieses vielfältige Programm findet statt in einem einzigartigen Architekturkomplex aus dem klassizistischen Bahnhofsgebäude und dem lichtdurchfluteten und harmonisch in die Natur eingefügten Neubau des amerikanischen Star-Architekten Richard Meier. Insgesamt besitzt das Museum vier Ausstellungsebenen, die mit wechselnden Präsentationen bespielt werden. Im Zentrum steht die Kunst der beiden Namenspatrone Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp, die als Mitbegründer des Dadaismus und Vorreiter der Abstraktion eines der einflussreichsten Künstlerpaare des 20. Jahrhunderts waren. Im Dialog mit diesen Werken wie auch mit der umgebenden Landschaft werden in Sonderausstellungen großformatige Skulpturen und Malereien bedeutender zeitgenössischer Künstler gezeigt. Darüber hinaus präsentiert das Arp Museum als Fundament für die klassische Moderne in wechselnden Ausstellungen herausragende Gemälde vom Mittelalter bis in die Moderne aus der Sammlung Rau für UNICEF.
Als Erweiterung des Museums in die Landschaft hinein entwickelt das Museum gemeinsam mit der Stadt Remagen seit dem Jahr 2000 ein Skulpturenufer entlang des romantischen Rheins. Bisher wurden neun raumgreifende Skulpturen von Peter Hutchinson, Thomas Huber, Johannes Brus, Hamish Fulton, Bittermann & Duka sowie weiteren bekannten Künstlern realisiert.
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