Antike Kunst

aus der Sammlung der Justus-Liebig-Universität Gießen

Stadt- und Industriemuseum
28.10.2011-15.1.2012

Lottestraße 8-10
35578 Wetzlar

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Di-So 10-13, 14-17 Uhr

Die Ausstellung zeigt mit rund 120 Exponaten antiker Kultur aus dem Mittelmeerraum eine Auswahl der schönsten und interessantesten Stücke der Gießener Antikensammlung.

Antike Kunst :: Ausstellung
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Die Ausstellung zeigt mit rund 120 Exponaten antiker Kultur aus dem Mittelmeerraum eine Auswahl der schönsten und interessantesten Stücke der Gießener Antikensammlung.

Zu sehen sind originale Fundstücke aus der Bronzezeit, die der weltberühmte Archäologe Heinrich Schliemann in Troja ausgegraben hat, aber auch bemalte Keramikgefäße aus dem klassischen Athen, Terrakottastatuetten und kostbare Marmorreliefs aus der Zeit Alexanders des Großen, fragile Glasgefäße aus der römischen Kaiserzeit und herausragende Zeugnisse des geheimnisvollen Volks der Etrusker. Insgesamt deckt die Ausstellung einen Zeitraum vom 3. Jahrtausend vor Christus bis zum 4. Jahrhundert nach Christus ab. Sie gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Epochen der Antike sowie eine Einführung in ihre Kunst.

Die Gießener Antikensammlung ist eine der ältesten ihrer Art in Mitteleuropa und reicht bis in das frühe 18. Jahrhundert zurück. Sie umfasst nicht nur Zeugnisse der „klassischen“, also griechisch-römischen Antike, sondern auch Objekte der ägyptischen Hoch- kultur, Fundstücke aus der Levante, aus Kleinasien sowie aus den
römischen Provinzen. Außerdem beherbergt sie eine bedeutende Kollektion antiker Münzen. Seit 1987 werden Teile der umfangreichen Bestände im Wallenfels’schen Haus des Oberhessischen Museums Gießen am Kirchenplatz ausgestellt. Die Ausstellung in Wetzlar bietet nun die Möglichkeiten, die kostbaren Schätze auch außerhalb Gießens einem breitem Publikum zugänglich zu machen. Darunter sind auch Objekte, die bislang noch nie öffentlich gezeigt wurden.

Konzipiert wurde die Ausstellung von Studierenden der Klassischen Archäologie der Justus-Liebig-Universität unter Leitung des Kustoden, Dr. Matthias Recke. Begleitend ist eine reich illustrierte, 26-seitige Broschüre erschienen.