Antanas Sutkus. Fotografien

Opelvillen
30.1.-28.4.2019

Ludwig-Dörfler-Allee 9
65428 Rüsselsheim

www.opelvillen.de

Do 10-21 Uhr
Mi, Fr-So 10-18 Uhr

Foto­ge­schich­te schrieb Litauens be­kannte­ster Foto­graf durch eine Auf­nahme von Jean-Paul Sartre: in Nida auf der Kuri­schen Neh­rung gelang dem jungen Litauer jenes Foto, das zur Ikone wurde.

    Bild
    Antanas Sutkus, Village Street. With Father’s Bicycle. Dzukija, 1969
    Antanas Sutkus. Fotografien :: Ausstellung
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    Die Opelvillen würdigen Litauens bekanntesten Fotografen Antanas Sutkus. Der 1939 bei Kaunas geborene Sutkus begann in den 1950er-Jahren, die Menschen seines Heimatlandes Litauen zu fotografieren, und zählt zu den großen humanistischen Fotografen Europas.

    Kunstpolitischen Doktrinen der Sowjetherrschaft folgte Sutkus nicht, so dass er viele seiner Fotografien erst nach 1990 veröffentlichen konnte. Fotogeschichte schrieb er durch eine Aufnahme von Jean-Paul Sartre. 1965 besuchte der französische Philosoph gemeinsam mit Simone de Beauvoir Litauen und erklärte sich einverstanden, dass Sutkus ihn auf der fünftägigen Reise fotografierte. In Nida auf der Kurischen Nehrung gelang dem jungen Litauer jenes Foto von Sartre, das zur Ikone wurde. Es zeigt dem existenzialistischen Schriftsteller beim Streifzug in den Dünen als Diagonale im Raum, gegen den Wind gestemmt, im dunklen Mantel auf hellem Sand.