Von der Heydt MuseumTurmhof 842103 Wuppertal
www.sisley-ausstellung.dewww.von-der-heydt-museum.de
Di-Mi, Sa-So 11-18 UhrDo-Fr 11-20 Uhr
Alfred Sisley
Der wahre Impressionist
Umso erstaunlicher ist, dass Sisley in Deutschland nie eine große Einzelausstellung gewidmet wurde.
1839 geboren und damit ein Jahr älter als Monet und zwei Jahre älter als Renoir, studierte Sisley 1857 in London Wirtschaftswissenschaften und bewunderte dort das Werk von William Turner und John Constable. Von 1860 bis 63 studierte er in Paris im Atelier des Schweizer Malers Charles Gleyre, wo er mit Monet und Renoir Freundschaft schloss. Da seine Gemälde vom offiziellen Salon mehrfach zurückgewiesen wurden, nahm er 1874 an der ersten Impressionisten-Ausstellung teil. Auch in den folgenden Jahren war er häufig mit Monet, Renoir, Pissarro, Degas und Manet zusammen und stellte mit den Impressionisten aus.
1880 verließ Sisley die Hauptstadt Paris, um sich mit seiner Familie auf dem Land niederzulassen, zunächst in Veneux-Nadon und ab 1882 in Moret-sur- Loing, wo er 1899 starb.
Das Oeuvre Sisleys umfasst 884 Gemälde, nahezu ausschließlich zauberhafte Landschaften, die er in der Umgebung von Paris malte. Wie Monet malte auch Sisley zum Teil in Serien, so gibt es zahlreiche Bilder, die an den Ufern der Seine entstanden, es gibt eine Reihe von Winterlandschaften, aber vor allem prächtige Frühlings- und Sommerbilder, viele Ansichten seines Wohnortes Moret-sur-Loing, eine Serie, die, analog zu Monets Kathedrale von Rouen, die Kirche von Moret-sur-Loing zum Thema hat und die Bildserie Überschwemmung in Pont-Marly, die er 1872 begann und 1876 noch einmal aufnahm.
Sisley selbst, der sein beträchtliches väterliches Vermögen im Krieg von 1870/71 eingebüßt hatte, lebte in bescheidenen Verhältnissen, aber seine Werke gehören zu den größten Kostbarkeiten des Impressionismus.
Ort der Ausstellung:
Von der Heydt Museum, WuppertalWebmuseen Service
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