180 Jahre Fotografie. Die Ästhetik der Lüste

Erotische Fotografien von den Anfängen bis heute

Deutsches Fotomuseum Markkleeberg
16.8.-30.12.2019

Raschwitzer Straße 11-13
04416 Markkleeberg

www.fotomuseum.eu

Di-So 13-18 Uhr

Zum 180. Geburts­tag der Foto­grafie zeigt die Aus­stellung mit ero­ti­schen Foto­grafien von 1860 bis zur Gegen­wart den ständigen Wandel der mora­lischen Maß­stäbe und die damit ein­her­gehen­den Ver­ände­rungen des mensch­lichen Schön­heits­ideals.

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    180 Jahre Fotografie. Die Ästhetik der Lüste :: Ausstellung
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    Am 19. August 1839 wurde die Erfindung der Fotografie erstmals in Paris öffentlich bekannt gegeben. Zum 180. Geburtstag der Fotografie zeigt die Ausstellung mit erotischen Fotografien von 1860 bis zur Gegenwart aus der Sammlung des Deutschen Fotomuseums den ständigen Wandel der moralischen Maßstäbe und die damit einhergehenden Veränderungen des menschlichen Schönheitsideals.

    Schon die so genannten Pikanterien im 19. Jahrhundert waren Traumbild und Wunscherfüllung zugleich, indem sie das gängige Schönheitsideal verkörperten und als Fetischobjekt dienten. Während die frühen Aktfotografien noch stark tabuisiert waren, entwickelte sich nach dem 1. Weltkrieg eine gewisse Normalität im Umgang mit dem Abbild des nackten menschlichen Körpers.

    Im 20. Jahrhundert veränderten sich die moralischen und ästhetischen Maßstäbe in immer kürzeren Abständen. Seither sind Nacktheit und Erotik zu einem derart strapazierten Motiv der Massenkultur geworden, dass sich für die künstlerische Fotografie die aktuelle Aufgabe stellt, dem Körperbild wieder Menschlichkeit zu verleihen.